Finde deinen Platz im Leben
| | |

Finde deinen Platz im Leben: 4 Dinge, die uns dabei geholfen haben | UnterwegsSein 16

Möchtest du wissen, wie du deinen Platz im Leben findest? Dann bist du hier genau richtig! Wir verraten dir, welche vier Punkte uns geholfen haben, uns immer wieder zu hinterfragen, zu justieren und am Ende unseren Platz einzunehmen. Nimm dir die Impulse mit, die du brauchst!


Unser YouTube-Video #16 ist online! Die Story und Links zu unseren Erlebnissen in Italien findet ihr hier.

… übrigens ist das Video Teil der Serie: UnterwegsSein

Hier kannst du dir das Video „Finde deinen Platz im Leben: 4 Dinge, die uns dabei geholfen haben“ angucken:

Für alle, die lieber lesen, statt zu gucken – oder nachträglich noch einmal lesen möchten – ist hier der Beitrag zum Video: Finde deinen Platz im Leben: 4 Dinge, die uns dabei geholfen haben. Und natürlich auch für uns selbst. Denn unser Blog ist einfach unser digitales Wohnzimmer. Also darf dieses neue Kapitel unserer Weiterentwicklung auf Reisen hier natürlich nicht fehlen!

Reise & Mindset Serie: UnterwegsSein

Schon seit Ewigkeiten haben wir für uns den Wunsch formuliert, auch bei YouTube präsent zu sein. Wir lieben es, klassische Reisethemen mit der Reise zu uns selbst zu verbinden und gleichzeitig etwas zurückzugeben. In drei Worten: Reisen. Wachsen. Wirken.

So haben wir zu unserem Format gefunden: Eine Serie auf YouTube, in der wir alle unsere Reiseziele zeigen und Euch erzählen, was diese Reisen mit uns gemacht haben. Wir teilen unsere innere Reise und unsere Learnings mit Euch. Schön, dass ihr da seid!

Herzlich willkommen bei „Finde deinen Platz im Leben: 4 Dinge, die uns dabei geholfen haben“

Hast du deinen Platz im Leben schon gefunden?

Oder kennst du das auch, dass du ständig auf der Suche bist nach neuen Orten oder nach einem neuen Job, um damit vermeintlich Freiheit zu bekommen? Du darfst eines wissen: Egal, was du im Außen machst, du nimmst dich immer selber mit!

Heute nennen wir dir vier Dinge, die uns dabei geholfen haben, unseren Platz im Leben zu finden. Auf unserem Roadtrip durch Italien und San Marino haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, die inneren Räume und die eigenen Grenzen zu verwalten. Das haben wir in vier Learnings verpackt und wir sind uns sicher, dass es auch dir einen Impuls geben wird, um deinen wahren Platz im Leben zu finden. Viel Spaß damit.

Punkt 1: Grenzen und dein Ego

Thomas:

In unserem ersten Punkt geht es um das Thema Grenzen. Wo ziehst du künstliche Grenzen oder sammelst vielleicht auch Titel oder Auszeichnungen, nur um dir selbst eine Identität zu geben? Oder um eine innere Leere zu füllen? Für uns ist es super wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen: Möchte ich das eigentlich wirklich, was ich gerade tue oder was hier passiert? Hilft mir das, meinen Platz im Leben zu finden?

Uns hat es zum Nachdenken angeregt, als wir auf dem Roadtrip durch Italien waren und einen Abstecher nach San Marino gemacht haben. Wir sind über die Staatsgrenze gefahren und haben dann länger darüber diskutiert, was eigentlich dieses Thema Grenzen für uns ausmacht. Gleichzeitig habe ich in mir gespürt, dass es mir schon etwas gegeben hat, dass wir über diese Grenze gefahren sind. Wir konnten ein neues Land entdecken und uns sogar einen Stempel in unseren Reisepass holen.

Da habe ich mir die Frage gestellt: Okay, welcher Anteil von mir möchte das eigentlich wirklich? Schnell bin ich auf die Antwort gekommen, dass das natürlich sehr ego-getrieben ist. Unser Ego liebt es einfach, Dinge abzuhaken oder Dinge zu besitzen. Also jetzt in dem Fall vielleicht diesen Länderpunkt.

So hat es mir vielleicht geholfen in meiner Identität als Reisender. Aber was bringt mir das wirklich? Und für meinen Platz im Leben? Tja, heute würde ich sagen, es war ein schöner Ausflug, es war ein tolles Erlebnis, in San Marino zu sein und das war’s.

Aber das wirklich Spannende war, diese Motivation on mir zu spüren, dass das Ego dieses Abhaken möchte, ein neues Land gesehen zu haben. Deshalb kann ich dich nur dazu einladen: Hinterfrage immer, ist es etwas, das du wirklich möchtest, was dir hilft, deinen Platz im Leben zu finden, oder ist es etwas, was du machst, weil es dir im Außen vielleicht eine Identität gibt und dich so hält und unterstützt?

Punkt 2: Schutz statt Verbundenheit

Thomas:

In unserem zweiten Punkt geht es um das Thema Schutzmauern und die Frage, was wir eigentlich alles mit uns herumschleppen.

Jeder von uns trägt Traumata in sich, alte Verletzungen oder irgendwelche Enttäuschungen. Häufig ist unser Umgang damit, dass wir eine innere Burg aufbauen und uns einmauern, um uns vor weiteren Verletzungen zu schützen. Und so verdrängen wir oft den Schmerz der Vergangenheit oder den Schmerz aus unserem Leben. Oft führt das dazu, dass wir noch weniger fühlen und somit mehr in die Isolation kommen.

Sinnbildlich haben wir diese Schutzmauern in San Marino gesehen. Dort sind sie ja sehr prominent über der Stadt zu sehen. Dieser Anblick hat uns zum Nachdenken gebracht: Sind diese Schutzmauern wirklich alle notwendig?

Vielleicht hilft es auch dir, dich immer wieder zu hinterfragen, ob du wirklich all die Schutzmauern brauchst, die du dir in deinem Leben schon aufgebaut hast? Oder besteht eventuell auch die Möglichkeit, sich mehr zu öffnen und sich verletzlich zu zeigen? Gleichzeitig würdest du damit nämlich auch die Chance bekommen, in echte Verbindung zu kommen, zu dir und zu anderen Menschen.

Ich selber bin der festen Überzeugung, wenn du deinen Platz in deinem Leben finden möchtest, dann hilft es dir, wenn du diese Mauern Stück für Stück abträgst und mehr in die Verletzlichkeit gehst und dich mehr öffnest. So kannst du dann wirklich in tiefe Verbindung kommen.

Punkt 3: Ruhe oder Flucht?

Jenny:

Bei unserem dritten Punkt laden wir dich ein, zu fragen: Möchtest du wirklich deine Ruhe haben oder ist es nur eine Flucht?

Ja, ich weiß, das will man eigentlich gar nicht hören. Wenn man auf der eigenen inneren Reise unterwegs ist und das Gefühl hat, es ist so schön und so heilsam, bei sich und für sich alleine zu sein, dann möchte man das vielleicht gar nicht hinterfragen. Aber ich erzähle euch gerne eine Geschichte dazu.

Und zwar sind wir mit dem Van durch Italien gereist, durch Apulien, und waren auch wirklich sehr viel Zeit nur für uns alleine – also zu zweit im Van. Wir hatten wenig andere Kontakte und fanden das auch richtig schön. Durch unsere viele innere Arbeit, hatten wir einfach das Gefühl, das ist jetzt gerade genau das Richtige.

Dann sind wir relativ schnell in den Norden gefahren und waren in San Marino in der Stadt. Auf dem Markt war so viel Gedränge und es war angenehm lebhaft. Das Leben war einfach draußen auf der Straße und es war für uns richtig schön. Wir haben es genossen, irgendwie an der Ecke kurz mit jemanden geredet und einfach so dieses Miteinander zu spüren.

Deswegen lautet unser Impuls: Woher kommt das, dass wir unsere Ruhe haben möchten? Natürlich darfst du dir Zeit für dich alleine nehmen, das würde ich sogar sehr dringend empfehlen. Ich glaube sogar, dass es sehr heilsam ist. Darum geht es überhaupt nicht. Sondern ich meine diesen Wunsch „Ja, ich brauche ja gar keinen, ich bin mit mir selbst zufrieden.“ und diesen inneren Frieden in der eigenen Ruhe zu finden. Ist das wirklich so?

Ich glaube einfach, dass wir alle soziale Wesen sind und diesen Kontakt untereinander und miteinander brauchen. Deswegen ist unsere Einladung, mal zu fragen, ob da nicht vielleicht doch eine Flucht oder eine Angst dahintersteckt, eine Angst, sich zu sehr zu binden oder sich verletzlich zu zeigen. Was resultiert dann daraus? Oder ist es die Angst, jemandem zu nahe zu kommen? Was bedeutet das dann für mich? Kann ich mich nicht abgrenzen und meine eigenen Grenzen nicht mehr wahren?

Natürlich können sehr viele verschiedene Themen dahinter stecken. Aber wenn du das auch von dir kennst, diesen Gedanken, ich brauche eigentlich keinen und ich bin mit mir selbst zufrieden, dann hinterfrage es doch mal für dich. Vielleicht findest du ein Thema, irgendeine Ursache tief in dir, die dir vielleicht auch jetzt gerade im Moment noch gar nicht bewusst ist. Aber es lohnt sich wirklich, dahinzugucken, damit du auch dieses schöne Erlebnis hast, mit anderen in Verbindung zu sein und sich auszutauschen. Da in dieser Mitte ist nämlich dein Platz im Leben.

Punkt 4: Nähe und Distanz – Dilemma

Jenny:

Unser letzter Punkt hat sehr stark mit dem davor und dem Dilemma zwischen Nähe und Distanz zu tun.

Eigentlich ist es das andere Extrem von dem, was ich gerade in Punkt 3 erzählt habe. Nach dieser langen Zeit der Isolation sind wir ja dann in San Marino angekommen und haben uns so wohlgefühlt in diesem lebhaften Gewusel in den Straßen. Danach sind wir dann nach Rimini gefahren. Es war wohlgemerkt Winter, also keine Strandsaison. Aber in der Altstadt war es so brechend voll, dass ich es kaum ausgehalten habe. Das war mir viel zu viel.

Da ist mein nächstes Learning, auch nicht in dieses Extrem zu schlagen. Auf der einen Seite kennen wir viele Menschen, die sagen: „Ja, ich bin eben spirituell und ich bin mit mir selbst zufrieden, ich brauche das alles gar nicht.“ Auf der anderen Seite kennen wir aber auch viele Menschen, die sagen „Ich stürze mich da voll rein“. Sei es im Job oder in der Freizeit, immer in die Aktivität zu gehen, immer unter Menschen und immer irgendwohin, wo viel los ist. Damit sie sich dann im Trubel – und das unterstelle ich jetzt einfach mal oder ich frage es besser mal – selber nicht so sehr spüren müssen. Könnte das sein?

Denn eigentlich ist es super schwierig, in so einer Menschenmasse bei sich zu bleiben und die eigenen Grenzen zu setzen und da nicht unterzugehen. Warum mache ich das also permanent? Entweder hast du für dich die Lösung schon gefunden. Beobachte das gerne mal in deinem Alltag. Es ist ja das Gleiche in der Familie, mit Freunden, in der Freizeit oder im Job. Gehst du da immer wieder rein, um dich selber nicht zu fühlen oder bist du vielleicht schon so sehr in deiner eigenen Mitte, dass du dich da wirklich gut ausbalancieren kannst?

Abschließend ist das unser Impuls für dich und auch für uns selber: Auf der einen Seite dich nicht zu verlieren in dieser Menschenmasse, sondern wirklich bei dir zu bleiben, deine Räume zu kennen, deine Grenzen zu setzen und für dich einzustehen. Auf der anderen Seite, dich aber nicht aus Angst vor der Nähe zu isolieren und dir dann zu sagen, nur so finde ich meinen inneren Frieden.

Wo stehst du gerade?

Viel zu oft suchen wir die Lösungen im Außen. Dabei tragen wir die Antworten bereits in uns. Für uns ist die innere Reise, dieses wirklich bei sich hingucken, der entscheidende Schritt. Du darfst deine inneren Räume sortieren und du darfst auch deine Grenzen setzen.

Wenn du ganz ehrlich bei dir hinguckst: Wo stehst du gerade? Schreib es gerne in die Kommentare. Wir freuen uns auf den Austausch.

Das Video zu diesem Beitrag findest du auf unserem Kanal: weitglücklich@youtube Wenn es dir gefallen hat oder du etwas für dich mitnehmen konntest, dann lass uns gerne ein Like oder ein Abo da. Bleib in deiner Energie und bis zum nächsten Mal.


Wenn du dir Unterstützung wünschst, um bei dir tiefer zu gucken, sind wir gerne für dich da. Alle Angebote und die 1:1-Begleitung findest du hier auf unserem Blog.

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal. Thomas und Jenny

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert