Unsere Weltreise Packliste

Willkommen zum Inhalt unserer Backpacks!

Möchtest du auch eine Weltreise oder Langzeitreise machen? Oder einfach nur für ein paar Wochen ein Abenteuer erleben? So unterschiedlich sind die Sachen am Ende gar nicht, die du unterwegs brauchst… Nimm dir die Infos dieser Seite gerne für die Planung deiner Packliste. Aber vorher noch unsere wichtigste Anmerkung für dich:

Die eine „perfekte“ Packliste für eine Weltreise gibt es unserer Meinung nach nicht. Am Ende kannst nur du entscheiden, was du mitnehmen möchtest und was dir wichtig ist. Hier einige Beispiele zum besseren Verständnis:

Wir würden zum Beispiel nie (!) ohne knöchelhohe Wanderschuhe reisen. Wir haben damit beim Trekking einfach einen besseren Halt und fühlen uns im Regenwald sicherer wegen den Schlangen (die naturgemäß oft in den Knöchel beißen). Wenn ihr aber natürlich nicht im Regenwald seid, ihr eine andere Risikoeinschätzung habt oder einfach nur lieber flache Wanderschuhe oder Turnschuhe mögt: Wunderbar! Dann nehmt die mit.

Auch zu dem Gepäckstück an sich, gibt es unterschiedliche Meinungen. Viele brüsten sich damit, dass sie nur mit Handgepäck reisen und machen das fast schon zur Maxime einer Weltreise… Klar ist man mit wenig Gepäck sehr flexibel. Trotzdem ist es für uns kein Muss. Andere Reisende sind mit ihren großen 90+10 Liter Backpacks unterwegs und sogar riesige Koffer haben wir schon im Hostel-Schlafsaal gesehen. Und all das ist OK. Wir meinen: Jeder, wie er mag und tragen kann.

Im Endeffekt ist die Entscheidung sicherlich auch von der Dauer der Reise abhängig: Bist du nur ein paar Monate unterwegs und hast zu Hause noch eine Wohnung mit all deinen Sachen? Oder steckt wirklich dein kompletter Besitz in deinem Rucksack?

So, genug Vorbemerkungen. Ihr wisst, was wir meinen! Los geht’s.

Das haben wir auf unserer Weltreise dabei:

*** Klicke hier für unsere Weltreise Technik Packliste. ***

Unsere Rucksäcke

Weltreise Packliste backpacks Tagesrucksaecke
in diesen vier Rucksäcken stecken alle unsere Sachen

JENNY

THOMAS

Große Backpacks

Für uns sind die großen Backpacks die Wahl Nummer 1! Wir lieben unsere Rucksäcke! Damit sind wir sehr flexibel und haben unsere Hände immer frei. Sie sind für uns einfach das optimale Reisegepäck!

Jetzt gibt es Backpacks natürlich in unzähligen Größen, Formen und Farben. Und gerade bei den großen Backpacks ist es wichtig, dass sie gut sitzen. Da aber jeder Rücken und jede Hüfte anders ist, empfehlen wir, sich vor dem Kauf qualifiziert beraten zu lassen und die verschiedenen Modelle auszutesten.

Wir haben uns beide für Backpacks mit 60+10 Litern entschieden. Für uns ist es die perfekte Größe, da wir auf unserer Weltreise Kleidung für alle Klimazonen mitnehmen möchten. So haben wir genug Platz. Zwischen dem eiskalten Winter in Sibirien und der Hitze Thailands liegen locker 50 Grad Temperaturunterschied. Trotzdem sind uns die Rucksäcke nicht zu schwer. Aber natürlich ist es kein Muss, für alle Klimazonen zu packen. Es gibt (fast) überall auf der Welt, das zu kaufen, was man vor Ort benötigt. Wenn ihr also keine extremen Abenteuer-Expeditionen vorhabt, könnt ihr auch mit weniger losreisen und Fehlendes nachkaufen.

Praktisch finden wir beide, dass unsere Rucksäcke einen Frontzugriff haben. So muss man nicht alles von oben hineinstopfen und dann wieder aus den Tiefen der Tasche heraussuchen. Aber dieser Zugriff von vorne ist heute bei fast allen Modellen Standard.

Backpack Jenny

Mein deuter Phantom ist schon so alt, dass es ihn nicht mehr zu kaufen gibt. Der Rucksack hat schon viele Reisen und Abenteuer mitgemacht und ich bin noch immer so zufrieden, wie am ersten Tag! Ich liebe meinen deuter! Er ist super aufgeteilt und ist für mich perfekt zu tragen. Besonders gut gefällt mir, dass ich das Frontfach von unten nach oben schließen kann. Umso voller der Rucksack wird, desto weiter kann ich das Fach schließen. Bei den meisten neueren Modellen ist es genau umgekehrt, was mich richtig nervt.

Einmal habe ich doch etwas zu viel reingestopft und es ist eine Naht direkt am Reissverschluss gerissen. Während der Reise habe ich die Öffnung mit Packgurten gesichert. Nachher hat mir deuter die Naht ohne Kassenzettel für wenige Euro genäht. Also auch der Service ist super!! Der Nachfolger von meinem Modell ist dieser hier* in der Slim Line (SL). Den Rucksack gibt es auch in der normalen Breite.

Backpack Thomas

Ich hatte ebenfalls einen Rucksack von deuter. Damit war ich unter anderem auf dem Peaks of the Balkans in Montenegro, Albanien und dem Kosovo unterwegs. Dort hatte ich sogar ein kleines Zelt mit. Für unsere Weltreise war mir dieses Modell mit 45+10 Litern* allerdings zu klein.

Erstmalig habe mir vor dem Start der Weltreise einen Tatonka Backpack gekauft. Und ich bin von meinem jetzigen Modell Tatonka Yukon 60+10* begeistert! Der Rucksack sitzt wirklich hervorragend und ist gut gepolstert. Es sind ausreichend viele Fächer zur Verfügung, um beispielsweise die Wäsche getrennt zu verstauen und Kleinigkeiten in eigene Fächer zu packen. Nur der große Frontreißverschluss ist schwierig zu schließen, wenn der Rucksack richtig voll ist (Anmerkung Jenny: Weil man es von oben nach unten schließt, was für mich gar keinen Sinn macht… Siehe oben bei meinem Rucksack!). Aber dann ist es ja immer noch problemlos möglich, den Backpack von oben final zu befüllen.

Unsere Tagesrucksäcke

Brauchen wir zwei Rucksäcke pro Person? – Die kurze Antwort: JA! Definitiv!

Wir haben lange überlegt, ob wir mit unseren großen Backpacks auskommen. Am Ende haben wir uns aber für einen zweiten Rucksack entschieden und würden die Entscheidung immer wieder genauso treffen. Der ausschlaggebende Grund ist gar nicht einmal unbedingt der zusätzliche Platz, sondern in erster Linie die getrennte Aufbewahrung unserer Wertsachen. Wir haben natürlich auch relativ viel Technik dabei…

*** Klicke hier für unsere Weltreise Technik Packliste. ***

Wenn ihr ohne Laptops reist und zum Beispiel nur mit dem Handy fotografiert, fallen einige Kabel, Akkus und Kameraobjektive weg. Trotzdem empfehlen wir, nicht ganz auf eine zweite Tasche zu verzichten. Vielleicht reicht Euch auch ein deutlich kleinerer Daypack für die Wertsachen. Oder ihr nehmt sogar nur eine Bauchtasche oder einen Jutebeutel, den ihr nachher wieder in den großen Backpack stecken könnt.

Auf Reisen, ob mit dem Zug, Bus oder Flugzeug, hat man in dieser zweiten Tasche einfach alles bei sich. Denn die Wertsachen (Kreditkarte, Pass, Handy, usw.) würden wir nie aus den Augen lassen. Gerade bei Reisen mit dem Bus sieht man sein Gepäck überhaupt nicht, wenn es unten in den Gepäckfächern liegt. Und an den Bushaltestellen geht es häufig mehr als unübersichtlich zu. Viele Backpacker kennen die Geschichten von Leuten, die während der Fahrt unten in den Bussen sitzen, das Gepäck aufschlitzen oder einfach alles mitnehmen. Wir haben es zum Glück noch nie erlebt, es aber mehrfach von anderen gehört…

Ein weiteres großes Plus einer zweiten Tasche: Du kannst den daypack gut für Ausflüge oder (Tages-) Wanderungen benutzen. So transportierst du Wasser, Jacken, Verpflegung und Co., ohne deinen großen Backpack mitnehmen zu müssen.

Unsere Modelle

Wir haben uns beide für einen Tagesrucksack von Osprey entschieden. Jenny hat den Questa* mit 26 Liter Größe. Er wiegt gerade einmal 700g. Thomas hat sich für den Nebula* entschieden. Mit etwas mehr als einem Kilogramm ist er zwar schwerer, dafür ist das Fassungsvermögen mit 34 Litern auch größer.

Das Platzangebot und die Aufteilung der Fächer ist wirklich super. Vorne gibt es viele kleine Aufbewahrungsmöglichkeiten für Krimskrams. Außen sind uns Seitenfächer wichtig, um Trinkflaschen oder andere Sachen im Schnellzugriff zur Verfügung zu haben. Vorne gibt es ein offenes Fach aus einem Netz oder elastischen Schnüren. Dort transportieren wir nasse Sachen oder unsere Schuhe, wenn wir barfuß laufen. Das gepolsterte Laptopfach ermöglicht uns, nur noch mit sehr dünnen Schutzhüllen für die Rechner zu reisen. Die Unterbringung der gesamten Technik ist für uns beide problemlos möglich und es bleibt immer noch Platz übrig.

Trotzdem gibt es für uns auch einen Minuspunkt, nämlich den Tragekomfort. Besonders schnell merken wir es an den Schultern. Die Gurte verdrehen sich und schnüren an den Schultern ein. Wir hatten es beide noch nie mit anderen Rucksäcken, jetzt aber beide gleichzeitig bei den Osprey-Modellen. Zudem ist bei Thomas bereits nach wenigen Monaten eine Naht in einem der Fächer aufgegangen.

Leider haben wir aber für unsere Zwecke bis jetzt keine Alternativen gefunden. Die Vorteile des Platzangebotes und der Fächeraufteilung sind schon große Pluspunkte.

Sicherheit

Eine kleine Ergänzung zum Schluss. Auch wenn wir mehrere Kameras und das entsprechende Zubehör dabei haben, würden wir keinen Kamerarucksack dafür benutzen. Warum? Weil dann jeder von Weitem sieht, was wir transportieren. Und auf dem Silbertablett muss man das ja nicht präsentieren…

Zur Verstauung von nicht notwendigen Wert- oder Techniksachen bei Ausflügen oder kleineren Touren können wir Euch den Pacsafe* empfehlen. Darin verstaut lassen wir unsere Wertsachen in der Unterkunft. Weiter unten (klick hier) stellen wir ihn Euch detaillierter vor.

Faltbare Rucksäcke (wasserdicht)

Sorry, wir haben unsere ständigen Begleiter auf dem Foto vergessen: Faltbare Rucksäcke! Eine wunderbare Erfindung, denn sie sind so klein und gleichzeitig so praktisch. Ob beim kurzen Einkauf in der Stadt oder bei Tagesausflügen, wo wir viel Technik in der Unterkunft lassen, die faltbaren Rucksäcke sind einfach super. Außerdem ersparen sie uns das Umpacken der Sachen aus den Tagesrucksäcken, die wir gerade nicht mitnehmen möchten.

Thomas nutzt einen älteren Rucksack von Matador (Nachfolger ist der Marmot Kompressor*). Er ist wasserabweisend und seit vielen Jahren stabil im Einsatz. Mit dem herausnehmbaren Rückenschutz wird er nochmals kleiner und es findet sich immer ein Platz. Natürlich ist der Komfort nicht so hoch wie mit einem richtigen Rucksacktragesystem. Aber alles gleichzeitig geht halt nicht…

Wenn ihr einen wasserdichten Tagesrucksack haben möchtet, können wir den Matador Freerain empfehlen. Genau den gleichen, den wir haben, gibt es nicht mehr. Aber hier ist das Nachfolger-Modell: Matador Freerain 24 Liter wasserdicht*. Der einzige Unterschied zu unserem Modell ist die Optik. Mega ist auch das geringe Gewicht von nur etwa 180 Gramm!! Für Touren durch den Regenwald oder auch wenn es mal regnet und ihr die Technik schützen wollt, ist dieses Leichtgewicht ideal. Ich (Jenny) bin total begeistert und würde nie wieder ohne diesen daypack fahren!

Rucksackschutz und Hüllen

Als Rucksackschutz haben wir eine Schutzhülle bzw. flight cover für Flüge oder Busreisen und ein Regenschutz bzw. rain cover gegen Nässe.

Flight cover

Als flight cover verwendet Jenny das Tatonka Luggage Cover* in der Größe L (65-80 Liter). In die kleinere Größe M (bis 65 Liter) hätte der vollgepackte Backpacks mit 60+10 Liter ebenfalls gepasst. Die etwas größere Variante hat jedoch den Vorteil, dass noch Jacken, ein Schlafsack oder ähnliches an der Seite mit reingestopft werden können.

Beim Rucksackschutz finden wir es super praktisch, wenn man das Tragesystem des Backpacks freilegen kann. Nur so trägst du den Rucksack entspannt durch den Flughafen oder den Busbahnhof. Außerdem würden wir immer darauf achten, dass eine Schlaufe des Backpacks nicht mit in der Tasche ist. So kann der Gepäckschnipsel direkt am Rucksack befestigt werden. Falls doch mal was mit der Hülle passiert, ist Euer Rucksack immer noch mit den Gepäckinformationen gekennzeichnet.

Ich (Thomas) habe ein flight cover von Frilufts*, das wie ein großer Sack ist und nur von oben verschlossen wird. Qualitativ ist es gut, aber die Gepäckinformationen sind lediglich an der Hülle und das Tragen ist schon sehr unpraktisch. Die Gepäckhülle empfehlen wir daher eher nicht. Auf meiner Einkaufsliste steht ein neues flight cover weit oben.

Rain cover

Für den Regenschutz hat mein (Thomas) großer Backpack bereits ein rain cover integriert. Für den Tagesrucksack verwende ich eines von Vaude*. Es ist zwar von der Größe nur bis 30 Liter ausgelegt, aber mein vollgepackter 34 Liter Rucksack passt problemlos hinein und bleibt trocken. Das Tatonka rain cover* von Jenny ist 40 Liter groß. Hier gilt das gleiche Argument wie beim großen Rucksack: Lieber etwas größer, dann passt auch noch eine Jacke oder so mit drunter. (Meistens ist es die Kamera, die mit drunter steckt.) Es wiegt nur 100 Gramm und hat bisher auch im Starkregen super gehalten!

Die Schlafsack-Frage…

Falls ihr Euch fragt, ob Schlafsäcke für eine Weltreise nötig sind – wir waren uns auch lange unschlüssig. Normalerweise würden wir darauf verzichten, aber für die ersten drei bis sechs Monate hatten wir Gegenden mit Null Grad Temperatur tagsüber geplant. Guckt Euch gerne hier unsere Route an. Deshalb haben wir letzlich unsere Null-Grad-Schlafsäcke mit Kapuze (!) eingepackt.

In den wirklich kalten Gegenden in Sibirien waren wir super froh darüber. Auch im afrikanischen Winter in den kalten Nächten im Dachzelt haben wir uns über unsere Schlafsäcke gefreut. Je nachdem wie touristisch die Gegend ist, könnt ihr Euch bei Ausflügen oder zusammen mit Eurem Mietwagen natürlich auch einen ausleihen und dadurch viel Platz sparen. Insbesondere dann, wenn ihr ebenfalls ein ethisches Problem mit Daunenschlafsäcken habt, die vom Packmaß her wesentlich kleiner sind. Wir sind mit Kunstfaserschlafsäcken unterwegs. Diese hatten wir bereits auf unserer abenteuerlichen Wanderung auf dem Peaks of the Balkans dabei und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Unsere Tipps zur Schlafsack-Auswahl

Anbei einige Tipps von uns, falls ihr Euch einen Schlafsack kaufen möchtet: Beachtet zunächst die Komfort-Temperatur. Nur die sollte für Euch ausschlaggebend sein, bei der Frage, wie lange der Schlafsack Euch warmhält. Zusätzlich gelten unterschiedliche Werte für Frauen und Männer. Frauen haben nämlich bei gleicher Außentemperatur weniger Eigenschutz und benötigen daher dickere Schlafsäcke. Wenn die Komfort-Temperatur z.B. mit 2°- 6°C angegeben ist, bedeutet dies, dass ihr den Schlafsack als Mann bis zu einer Temperatur von 2°C gefahrlos benutzen könnt. Als Frau dient Euch der gleiche Schlafsack jedoch nur bis zu einer Temperatur von 6°C. Manche Hersteller geben die Grenzwerte auch anders an, aber an diesem Richtwert könnt ihr Euch orientieren.

Wichtig ist darüber hinaus Eure Körpergröße und die entsprechende Länge des Schlafsackes. Meistens sind die Schlafsäcke an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich isoliert (auch, um Gewicht und Volumen zu sparen). Wenn der Schlafsack Euch nun zum Beispiel zu lang ist, könnt ihr kalte Füße bekommen, weil die nicht an der dafür vorgesehenen Stelle im Schlafsack stecken. Das letzte Kriterium ist unserer Meinung nach nur Geschmackssacke, für uns aber trotzdem wichtig: Ist der Reißverschluss auf der rechten oder linken Seite? (Wir sind beide Rechtshänder und daher im Team links *grins).

Schlafsack Jenny

Ich kann meinen Damenschlafsack* jeder Frau nur empfehlen. Der Laminina Z Spark von Mountain Hardwear ist an den weiblichen Körper angepasst, sodass zum Beispiel an der Hüfte und der Brust mehr Platz ist. Auch bei Null Grad im Dachzelt habe ich darin nie gefroren. Ich bin mir nicht sicher, ob es ihn noch zu kaufen gibt. Dies ist der Nachfolger*.

Schlafsack Thomas

Ich habe den Ajungilak Kompakt MTI Spring Schlafsack von Mammut. Das Modell gibt es nicht mehr. Der Nachfolger Nordic OTI Spring* ist aber noch leichter. Zudem soll er laut Hersteller sogar nachhaltig produziert sein. Bei Null Grad im Dachzelt wurde es schon kalt, aber mit Thermounterwäsche war es dann sehr angenehm. Sehr gut finde ich, dass sich der Reißverschluss von beiden Seiten öffnen lässt. So können die Füße auch mal an die frische Luft *grins. (Ist aber bei fast allen Modellen Standard.)

Klamotten für unsere Weltreise

Weltreise Kleidung Jenny
Weltreise-Kleidung Jenny
Weltreise Kleidung Thomas
Weltreise-Kleidung Thomas

JENNY

  • 7 x Unterhosen
  • 4 x BH, 1 x Sport-BH
  • 6 x Socken
  • 1 x dicke Thermosocken
  • 5 x Tops
  • 2 x T-Shirts
  • 2 x dünne Blusen
  • 1 x Longsleeve (Thermo❄️)
  • 1 x Pulli
  • 1 x Zip-Jacke* (Anti-Mücke)
  • 2 x Fleecejacke (1x ❄️)
  • 1 x Regenjacke*
  • 1 x Softshell Jacke
  • 1 x dünne Windjacke
  • 3 x lange Hose
  • 1 x kurze Hose
  • 1 x Sport-Leggings
  • 1 x Thermoleggings❄️
  • 1 x dünner Schlauchschal
  • 1 x Bikini
  • 1 x Beutel für Wäsche
  • 1 x Mütze❄️
  • 2 x Handschuhe❄️

THOMAS

  • 7 x Boxershorts
  • 6 x Socken
  • 1x dicke Thermosocken
  • 3 x lange Hose
  • 1 x kurze Hose
  • 1 x kurze Sporthose
  • 1 x lange Unterhose* (Thermo❄️)
  • 1 x dünner Schal
  • 1 x Multifunktionstuch
  • 1 x Cappy
  • 1 x Badehose
  • 1 x Beutel für Wäsche
  • 1 x Gürtel
  • 1 x Mütze❄️
  • 2 x Handschuhe❄️

Wie packt man für eine Weltreise?

Unsere Weltreise hat kein fixes Enddatum und keine fixe Route. Das hat uns beim Packen vor einige Herausforderungen gestellt. (Wenn du mehr über unsere geplante Route wissen möchtest, dann schau mal hier vorbei.) Klar, kann man (fast) überall auf der Welt alles kaufen, was man benötigt. Daher brauchst du dich auch nicht zu sehr verrückt zu machen. Aber es ist nicht unser Ziel, bestimmte Kleidung nur für einen kurzen Zeitraum zu kaufen und dann wieder wegzugeben. Daher haben wir uns für das berühmte Zwiebelprinzip entschieden, was bei unterschiedlichen Klimazonen ohnehin Sinn macht.

Außerdem achten wir bei unseren Klamotten auf eine Multifunktionalität sowie eine möglichst hohe Kombinierbarkeit. Was bedeutet das konkret? Jenny hat beispielsweise immer einen Schlauchschal dabei. Dieser kann am Strand als Rock, als Sonnenschutz oder notfalls auch zum Abtrocknen dienen bei einem spontanen Bad im Meer. Thomas hat ein Multifunktionstuch im Rucksack, das er als Schal oder auch als Sonnenschutz verwendet. Wir achten darauf, dass nahezu alle Oberteile und Hosen miteinander kombinierbar sind.

In eisiger Kälte

Alle Kleidungsstücke für die Kälte haben wir in unserer Liste mit der kleinen Schneeflocke ❄️ gekennzeichnet. Wir haben geplant, das erste halbe Jahr nur dort unterwegs zu sein, wo es auch tagsüber sehr kalt ist. Anderenfalls würden wir die ❄️-Sachen nicht mitnehmen.

Dank des Zwiebelprinzips haben wir dennoch keine dicken Wintersachen, wie eine Winterjacke oder ähnliches, eingepackt. Was für uns aber unverzichtbar ist, um auch bei eisigen Minusgraden gut klarzukommen, ist vernünftige Thermowäsche. Wir haben immer ein Paar Thermosocken im Gepäck (übrigens auch gut zum Wohlfühlen am Abend, auf langen Busreisen oder im Flugzeug), eine lange Thermounterhose und ein langes Thermoshirt. Diese Kleidungsstücke sind nicht nur im eisigen Sibirien zum Einsatz gekommen. Auch bei den sehr kühlen Nächten in Botswana und Namibia haben wir diese teilweise im Dachzelt zum Schlafen getragen.

Außerdem haben wir noch eine Mütze und Handschuhe im Gepäck. Bei den Handschuhen empfehlen wir ein Material zu wählen, dass auch bei Nässe noch wärmt. Zum Fotografieren habe ich (Jenny) dünne Seidenhandschuhe, die mir auch bei Minusgraden ausgereicht haben. Darüber ziehe ich meine dickeren Fleecehandschuhe, wenn es doch zu kalt wird.

Ansonsten war die einzige zusätzliche Anschaffung für die sibirische Kälte eine wirklich gute Fleecejacke von Thomas. Die Bergans Hareid mit Kapuze* hält auch bei tiefen Temperaturen, vor allem in Kombination mit der Thermowäsche, angenehm warm. Wenn ihr als äußere Schicht noch eine Regenjacke oder einen Windschutz nehmt, seid ihr gegen nahezu alles gewappnet. Wichtig: Nehmt die äußere Schicht eine Nummer größer als sonst, damit die dicken Sachen auch darunter passen *grins.

Für heißes Klima

Na klar, eine Weltreise ohne Badesachen geht nicht – zumindest für uns nicht. Alleine für das Schnorcheln haben wir eine Badehose beziehungsweise einen Bikini im Gepäck. Kurze Hosen und ärmellose Shirts bzw. Tops und Flip Flops sind ebenfalls dabei.

Dennoch sind wir auch in warmen oder heißen Gebieten selten nur mit diesen Klamotten unterwegs. In vielen Kulturkreisen ist es einfach unangemessen, schulter- oder kniefrei herumzulaufen. Daher haben wir dünne lange Hosen dabei und Tücher zum Bedecken der Schultern. Insbesondere bei Besuchen religiöser Stätten ist dies vielerorts ein Muss. Eine Cap oder ein Tuch als Sonnenschutz gehört bei mir (Thomas) immer in den Rucksack. Jenny ist gegen Sonne ziemlich unempfindlich.

Für den (Weltreise-) Alltag

Nein, wir haben nicht nur Funktionskleidung dabei *grins. Aber der Reihe nach:

Mit Unterwäsche und Socken sind wir für etwa eine Woche ausgestattet. Wir haben drei lange Hosen im Gepäck. Eine davon ist trekkingtauglich. Die beiden anderen Hosen sind möglichst leicht und gut mit allen Oberteilen kombinierbar. Natürlich sollen sie bei Nässe auch schnell trocknen. Mindestens eine der Hosen möchten wir so ordentlich haben, dass wir sie auch abends in der Stadt oder im Restaurant beim Essengehen tragen können.

Ähnlich halten wir es bei den Oberteilen. Wir haben sportlichere Oberteile für Trekkingtouren und ordentliche Oberteile für den Restaurantbesuch oder kulturelle Aktivitäten. Auch hier sind die wesentlichen Kriterien möglichst leicht, schnelltrocknend und gut kombinierbar. Pullover tragen wir eher selten, daher haben wir auch jeweils nur einen im Gepäck. Lieber ziehen wir dann eine Fleecejacke oder andere dünne Jacke an und fühlen uns damit wesentlich flexibler.

Unsere Weltreise Schuhe

Viele würden es vielleicht als Luxusgegenstand bezeichnen, für uns sind sie aber elementar: Unsere halbhohen Trekkingschuhe. Jenny trägt den Salomon X Ultra 2 GTX* und ich (Thomas) den Meindl Terni Mid GTX*. Wir sind beide super zufrieden.

Ich (Thomas) habe mich vor der Weltreise zum ersten Mal richtig und intensiv beraten lassen und – oh Wunder – zum ersten Mal wirklich gut sitzende und auch auf längeren Strecken bequeme Wanderschuhe. Das hätte auch auf dem Peaks of the Balkans geholfen… Falls ihr also auch Probleme habt, den richtigen Schuh zu finden, lohnt sich der Besuch eines Fachgeschäfts!

Ansonsten haben wir ein Paar Sportschuhe oder Sneaker dabei. Diese sind bequem genug, um damit eine Stadt erkunden zu können, aber gleichzeitig unauffällig und auch kombinierbar mit ordentlichen Klamotten. Da können wir kein spezielles Modell empfehlen. Irgendwann sind sie durchgelaufen und dann kaufen wir irgendwo auf der Welt neue. Thomas aktuelles Modell ist beispielsweise von unserem Aufenthalt auf Gran Canaria Anfang des Jahres 2021.

Niemals fehlen dürfen natürlich Flip Flops. Sobald wir diese tragen, sind wir gleich gut gelaunt! *grins. Flip Flops sind außerdem super für Gemeinschaftsduschen im Hostel. Ich (Jenny) liebe meine Flip Flops von Sanük, die mich jetzt schon über vier Jahre begleiten. Ich mag die Mischung aus strand- und alltagstauglich und liebe die Farbe. Außerdem sind sie super bequem und ich laufe auch weite Strecken darin.

Und sonst so?

Auch in wärmeren Gegenden reisen wir nie ohne Fleecejacke. Schon für die Fahrten mit Überlandbussen sind diese sinnvoll, um von den Klimaanlagen nicht tiefgekühlt zu werden. Es muss keine ganz so dicke sein, wie wir sie für die sibirische Kälte eingepackt haben. Es gibt auch dünnere Modelle. Diese wärmen Euch, wenn es sich am Meer abends schnell abkühlt oder ihr in den Bergen unterwegs seid.

Für den Bus nutzt Thomas zusätzlich einen Schal, der bei Übernachtfahrten wahlweise als Decke oder Kissen dient. Ich (Jenny) ziehe dann gerne meine dicken Thermosocken an.

Außerdem haben wir durchstechsichere Anziehsachen. Erstmalig haben wir diese für unsere Tansania-Safari gekauft, um die Schlafkrankheit, die von infizierten Tsetse-Fliegen übertragen wird, zu vermeiden.

Die Hosen von Craghoppers sind echt super. Wir haben beide diese hier*. Als wir sie gekauft haben, gab es wenig Auswahl für Damen. Mittlerweile würde ich (Jenny) mir auch eine andere aussuchen. Diese* gefällt mir zum Beispiel sehr gut. Zusätzlich habe ich noch eine Zip-Jacke mit Kapuze*. Ich liebe sie! Abends kann ich mich richtig darin einpacken und bekomme auch im Nacken und Gesicht keine Stiche. Thomas hat das Longsleeve NosiLife Bayame*. Der Schnitt ist seiner Meinung nach nicht unbedingt der beste, allerdings ist es superleicht und gut, um nachts Stiche zu vermeiden. Nur die Socken von Craghoppers können wir gar nicht empfehlen. Bei uns war der Stoff nach wenigem Tragen dünn und löchrig.

Zum Abschluss noch ein Tipp, falls ihr auch Interesse an durchstechsicherer Kleidung habt! Es gibt zwei unterschiedliche Varianten der Kleidung: Eine imprägnierte (NosiDefence) und eine durchstechsichere (NosiLife). Die imprägnierten Klamotten würden wir nicht kaufen, da du die Kleidung mit diesem DEET-Spray* selbst imprägnieren kannst. Wir empfehlen daher die durchstechsichere Variante. Dabei ist das Gewebe so engmaschig, dass Insekten überhaupt nicht durchstechen können.

Packhilfen für Ordnung auf Weltreise

Damit wir alles möglichst griffbereit haben…

Mittlerweile gibt es für Backpacker Ordnungssysteme mit diversen Packwürfeln. Damit haben wir bislang keine Erfahrungen. Wir empfinden die Packwürfel wegen ihrer eckigen Form als zu unflexibel und unpassend für einen Rucksack. Für einen Koffer hingegen sind sie sicherlich hilfreich.

Beutel für Kleinteile und dicke Kleidung

Unsere Alternative, die zudem auch wesentlich günstiger ist, sind einfache Wäschenetze. Du bekommst sie in jeder Drogerie und kannst sie auch als Wäscheschutz in der Waschmaschine verwenden. So hast du deine Unterwäsche, Socken oder was auch immer gut verstaut und sie sind in der Form absolut flexibel.

Eine weitere Packhilfe sind Vakuumbeutel. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da sie unserer Meinung nach nicht für alle Kleidungsstücke geeignet sind. Für unsere Fleecejacken, flauschigen Pullover und Wollmützen sind die Vakuumbeutel super, weil man richtig viel Platz spart. Dünne Baumwollsachen hingegen werden nicht wirklich komprimiert. Dann nimmt der Beutel einfach nur zusätzlichen Platz weg. Fazit also: Nur für flauschige Stoffe wirklich gut! Zudem sorgen die Beutel auch für mehr Ordnung im Rucksack, weil wir dort alle Wintersachen gemeinsam verstaut haben.

Wasserdichte Packsäcke

Ich (Jenny) liebe außerdem unsere bunten drybags. Die Farben helfen dabei, alles wiederzufinden. Gerade im Handgepäck haben wir mehrere davon, um unsere Wertsachen aufzubewahren. Falls der Rucksack doch einmal nass oder staubig wird, sind diese jedenfalls geschützt! Aber auch für die Reiseapotheke oder andere empfindliche Sachen, benutze ich die Beutel. Auch Cremes oder ähnliches stecke ich hinein, die doch einmal auslaufen könnten. Wir benutzen drybags unterschiedlicher Hersteller, je nach Größe, Farbe und Qualität, die wir gerade brauchen.

Für unsere Schnorchel und zur Mitnahme auf See haben wir zum Beispiel diese blauen, robusten Beutel von Sea to Summit*. Beim Wandern habe ich gerne diesen neonroten Beutel* außen im Rucksack, worin Dinge für den Notfall verstaut sind. Es gibt auch ultra leichte drybags, die wirklich kaum etwas wiegen und zur Verstauung der Wertsachen vollkommen ausreichend sind. Thomas hat beispielsweise diesen von Osprey*. Wenn ihr die Beutel aber auch als eigenständige Tasche benutzen möchtet, würden wir robustere Materialien empfehlen.

Unsere Schuhe bewahren wir in alten Plastiktüten auf. Diese sind so stabil, dass wir schon seit über zehn Jahren damit reisen. Natürlich gibt es auch spezielle Schuhtaschen, beispielsweise von eagle creek*. Wenn unsere Tüten doch einmal kaputtgehen, würden wir uns solche zulegen.

Kulturbeutel und Kosmetik

Weltreise Packliste Kulturbeutel Kosmetik
unsere Kulturbeutel und Inhalte auf Weltreise

Grundsätzlich versuchen wir, möglichst nachhaltig zu reisen. Ohne Mikroplastik, Chemikalien und mit wenig Verpackung – das sind für uns wichtige Kriterien bei der Auswahl. Erfreulicherweise wird das Angebot dafür immer größer.

Ein hervorragendes Produkt ist beispielsweise die gute alte Natur-Kernseife*. Diese haben wir immer im Kulturbeutel. Sie kann nicht nur als Shampoo oder für den Körper verwendet werden, sondern auch mal als Waschmittel für die Handwäsche. Zudem hilft Kernseife sehr gut zum Desinfizieren von Wunden, insbesondere nach Tierbissen zur Verringerung der Erreger wegen Entzündungen und Tollwutgefahr. Gefühlt ist Kernseife also ein wahrer Alleskönner!

Kulturbeutel

Oft haben wir die Empfehlung gelesen, offene Beutel zum Hinhängen zu verwenden. Für uns ist das allerdings keine Option, da eben alles offen ist und Tiere auf deinen Sachen rumkrabbeln können. Auf meiner Reise nach Ecuador hatte ich (Jenny), mit meinem damals noch offenen Beutel, eine Kakerlake auf einer Zahnbürste sitzen… (Viele Grüße an dieser Stelle an Minni, die mit mir im Dschungel war!) Danach war ich geheilt und habe mir einen Packwürfel von eagle creek* als Kulturbeutel zugelegt. Dieser hat zwei Fächer und kann von oben und unten befüllt werden. Dank des Henkels kann ich ihn immer noch aufhängen, er ist aber eben geschlossen. Thomas war davon überzeugt und hat sich dann auch einen gekauft, allerdings von Frilufts*.

Haare

An vielen Orten wird das Abwasser direkt ins Meer oder in die Natur geleitet wird. So haben wir es beispielsweise in unserer Unterkunft über dem Wasser auf Koh Chang oder beim Trekking in den abgeschiedenen Bergregionen Montenegros erlebt. Wer anstelle von Kernseife lieber Shampoo benutzen möchte, dieses gibt es mittlerweile auch als Naturkosmetik. So gibt es mittlerweile Shampoo in vielen Varianten in Seifenform. Das ist für Reisende natürlich perfekt, nimmt es doch deutlich weniger Platz weg. Aber auch für Zuhause ist es eine hervorragende Alternative. Du sparst jede Menge Verpackungen und das Shampoo* ist wirklich super. Wir sind jedenfalls begeistert!

Jenny ist mit ihrer Bürste sehr zufrieden. Der Tangle Teezer* ist super zum Entwirren der Haare und das sogar, wenn man frisch aus dem Meer kommt und das Haar nass und voller Salzwasser ist.

Jenny hat noch ein Haarhandtuch im Rucksack und ist absolut begeistert. Die Haare sind mega schnell trocken und so wird ein Fön überflüssig. Zu guter Letzt ist eine Haarschneideschere im Kulturbeutel. Frisörbesuche sind teilweise sehr teuer, aber auch das Ergebnis hat Jenny nicht immer zufrieden gestellt. Im Internet gibt es sehr gute Tutorials und seit der Weltreise schneidet sich Jenny die Haare jetzt immer selbst.

Körper

Die Kernseife hatten wir oben bereits erwähnt. Allerdings war es gar nicht einfach, eine vegane Kernseife zu finden, die zudem nur Palmöl aus 100% kontrolliert biologischem Anbau enthält. Zum Glück haben Johannes & Christoph nach ihrer Weltreise dafür eine Lösung gefunden: Den veganen Duschbrocken*! Er kann für Haut und Haare verwendet werden und enthält weder Palmöl noch Mikroplastik. Sobald unsere Seifenreserven aufgebraucht sind, werden wir uns welche bestellen und berichten.

Als Deo verwendet Jenny diesen veganen Naturkristall-Stein* ohne Aluminium. Er hält über ein Jahr und ist super klein. Ich (Thomas) habe einen ähnlichen Deostein aus der Drogerie. Du wäscht dich einfach mit dem nassen Stein, bis du ein ausreichendes Frischegefühl hast. Eine Alternative ist Natron in Pulverform. Dieses kannst du mit ein bisschen Wasser mischen und unter die Achseln geben.

Ein weiteres Beispiel für platzsparend und ökologisch sind unsere Zahnputztabletten. Ja, genau richtig! Die Tabletten werden zerkaut, bis sie sich auflösen und eine schaumige Konsistenz haben. Dann kannst du wie gewohnt deine Zähne putzen. Wir haben mit diesen* und diesen* gute Erfahrungen gemacht.

Handtücher

Zum Abtrocknen benutzen wir beide Mikrofaserhandtücher. Diese sind sehr klein, leicht, saugfähig und trocknen schnell. Allerdings haben wir festgestellt, dass es sehr große Unterschiede gibt.

Thomas hat sich schon zweimal dieses* Reisehandtuch gekauft (das erste hat er im Hostel liegenlassen…). Er war immer zufrieden. Für mich (Jenny) ist es jedoch ein Muss, dass mein Handtuch Frottee Schlingen hat. Dadurch fühlt es sich einfach angenehmer an. Vor der Weltreise habe ich immer das Cocoon Terry Towel Light* benutzt und war damit super zufrieden! Weil ich aber ein größeres Tuch haben wollte, in das ich mich komplett einwickeln kann, habe ich nun das Frilufts Mikrofaserhandtuch*. Es ist OK, trocknet aber durch die geringere Saugkraft nicht annähernd so gut ab, wie das Cocoon Terry Towel!

Zum Waschen der Mikrofaserhandtücher empfiehlt sich der Guppyfriend Waschbeutel*. Er verhindert, dass das Mikroplastik, was sich beim Waschen löst in das Wasser gelangt. Selbst die Kläranlagen sind nämlich nicht in der Lage, diese winzig kleinen Partikel herauszufiltern. Alternativ könnt ihr Naturfasern verwenden, um die Verschmutzung mit Plastik zu reduzieren. Wenn wir neue Handtücher brauchen, würden wir auf Bambus, ein Hamamtuch oder Stoffwindeln zurückgreifen.

Reiseapotheke und Gesundheit

Rechtlicher Hinweis: Wir sind keine Ärzte! Wir stellen dir einfach nur vor, was wir unterwegs dabei haben. Dies ist keine Empfehlung an Euch, die gleichen Dinge mitzunehmen, da natürlich jeder andere Medikamente benötigt. Wenn ihr Beschwerden habt, wendet Euch an einen Arzt oder Apotheker.

Weltreise Packliste Reiseapotheke Gesundheit
unsere Reiseapotheke to go

Unser Ziel ist es, die Reiseapotheke so klein wie möglich zu halten. Medikamente in Tablettenform beinhalten häufig Chemie, Lacke oder andere Inhaltsstoffe, die wir vermeiden möchten. Aber ein paar Dinge haben wir doch dabei:

Tabletten und andere Medizin

Im Wesentlichen beschränken wir uns auf Tabletten gegen Schmerzen/ Entzündungen (Ibuprofen) und Fieber (Paracetamol). Ansonsten haben wir lediglich Tabletten gegen Reiseübelkeit mit. Insbesondere bei Schifffahrten braucht Thomas diese vorbeugend. Ansonsten haben wir noch Mullbinden, Kompressen und Pflaster in unserer Reiseapotheke. Zusätzlich sind wir mit Jod-Salbe zur Wunddesinfektion und Wundheilung ausgestattet.

Als einziges Nahrungsergänzungsmittel nehmen wir veganes Omega 3* aus Algen und Vitamin B12 mit Folat*. Wenn wir längere Zeit an einem Ort sind und es dort kalt ist, lieben wir es, morgens eine goldene Milch zu trinken. Auch in Hamburg haben wir uns manchmal aus Pflanzenmilch und Gewürzen eine gemischt. Wir nehmen gerne Hafermilch. Dazu geben wir Bio-Kurkuma-Pulver*, Bio-Ingwer-Pulver*, Bio-Ceylon-Zimt* und Bio-Muskatnuss* und zum Süßen ein bisschen Honig. Für unterwegs oder wenn es mal schneller gehen muss, gibt es auch eine fertige Bio-Mischung für goldene Milch*.

Nicht ganz passend in dieser Kategorie, aber… wohin sonst: Für den Notfall haben wir eine Rettungsdecke im Gepäck. Diese ist ein wichtiges Mittel gegen Unterkühlung und ist bei jeder Wanderung dabei!

Problem verunreinigtes Wasser

Kohle! Dieses reine Naturprodukt ist unsere erste Wahl zum Entgiften! Sobald nach einem Essen unser Magen ein wenig grummelt, nehmen wir sofort 1-2 Kohletabletten*. Damit wird der Körper von Verunreinigungen, die du über das Wasser oder die Nahrung aufgenommen hast, befreit. Wenn du versehentlich eine größere Menge verunreinigtes Wasser oder andere Gifte zu dir genommen hast, kannst du aus Kohle auch einen Brei bereiten und diesen zu dir nehmen. Wenn du gerade mehrere Tage im Regenwald unterwegs bist und dir nichts anderes zur Verfügung steht, kannst du Kohle durch das Verbrennen von Holz auch selber herstellen. Wir sind von der Wirkung absolut überzeugt!

Nach Übelkeit mit Durchfall und Erbrechen ist es oft notwendig, den Elektrolyt-Haushalt wiederherzustellen. Dafür haben wir einige Packungen Elektrolyte aus der Apotheke für den Notfall dabei. In jedem Land, welches wir bisher bereist haben, können diese aber auch nachgekauft werden.

Besser ist es natürlich, solche Situationen direkt zu vermeiden. Ein wichtiges Hilfsmittel dabei ist die Wasserdesinfektion mit Micropur*. Nur fünf Tropfen reichen zur Desinfektion von zwei Litern Wasser. So hält eine Flasche echt ewig.

bei Insekten-Alarm…

Kleidung

Bei diesem Thema geht es insbesondere um die Übertragung diverser Krankheiten durch Mücken, Fliegen und Zecken. Am besten ist es natürlich, jegliche Stiche und Bisse zu vermeiden. Ein Hilfsmittel dafür kann spezielle Kleidung sein, die wir Euch oben bereits vorgestellt haben. Das Imprägnieren normaler Kleidung mit diesem Insektenschutz-Spray* ist eine Alternative, hält aber nur bis zur nächsten Wäsche. (Achtung! Ist nicht für alle Materialien geeignet und belastet natürlich das Wasser. Auf der Reise sollten diese Kleidungsstücke nur gewaschen werden, wo eine Kanalisation besteht.)

Übrigens: Die allgemeinen Tipps, abends lange und helle Kleidung zu tragen, hilft bei uns leider überhaupt nicht. Entweder ist das nur ein Mythos, oder wir sind beide einfach sehr anfällig für Mückenstiche. Keine Ahnung. Selbst durch dicke Jeans hindurch, werden wir gestochen.

Insektensprays

Auch finden die Mücken jede noch so kleine Hautstelle, die nicht von Kleidung bedeckt ist. Deshalb verwenden wir in Gegenden, wo es erforderlich ist, dieses Insektenschutz Spray mit 50% DEET*. Leider ist dieses Zeug sehr aggressiv. Ihr solltet es unbedingt vermeiden, es in Auge, Nase oder Mund zu bekommen. Ebenso sollte es nicht mit Kunststoffen in Kontakt kommen oder ins Abwasser gelangen. Das schränkt die Anwendung etwas ein, denn in abgeschiedenen Regionen, wo das Abwasser in die Natur geleitet wird, können wir, damit eingesprüht, nicht duschen gehen.

Trotzdem benutzen wir es weiter, da es das einzige Spray ist, was für uns hilft. Um unsere Haut zu schonen, haben wir schon zahlreiche andere Sprays ausprobiert. Oft wird Mückenschutz mit Kokos, Zitrone oder anderen ätherischen Ölen angeboten. Es ist schön, dass diese (teilweise) natürlich hergestellt werden. Doch deren Wirksamkeit ist in den meisten Fälle nicht bewiesen. Bei uns funktionieren solche Produkte jedenfalls leider nicht.

Natürlich gegen den Juckreiz

Falls wir doch mal gestochen werden, haben wir einen Retter bei juckenden Insektenstichen: Der bite away Stichheiler*! Eine kleine Keramikplatte wird stark erhitzt und auf die Einstichstelle gehalten. So werden die Eiweiße zerstört und der Juckreiz gelindert. Das kleine Gerät können wir zu 100% empfehlen! Einen Schutz vor potenziell übertragbaren Krankheiten bietet der Stichheiler allerdings nicht.

Sonnencreme und Akkupressurmatte

Was aus unserer Sicht unbedingt in die Reiseapotheke gehört, ist Sonnencreme! Insbesondere weil wir so gerne schnorcheln, benutzen wir eine korallentaugliche Creme. Korallen kämpfen sowieso schon um ihr Überleben und sind an vielen Orten schon abgestorben. So können wir wenigstens einen kleinen Teil beitragen und nicht noch schädliche Substanzen im Meer verteilen. (Außerdem ist es natürlich unheimlich wichtig, die Korallen beim Schnorcheln, Tauchen oder Baden nicht zu berühren! Wir haben es leider schon öfters gesehen, dass sich andere wirklich darauf stellen…)

Zum Abschluss stelle ich (Jenny) Euch noch meinen persönlichen Luxusgegenstand vor. Zu Beginn der Weltreise bin ich mit gebrochenem Ellbogen losgereist. Daher habe ich meine Akkupressurmatte* eingepackt, die bei mir zu Hause im Dauereinsatz war. Das Polster habe ich rausgenommen und so wurde sie auch reisetauglich. Jetzt bin ich super froh, dass ich sie dabei habe und benutze sie bei vielen verschiedenen Gelegenheiten. Auch Thomas legt sich bei einem verspannten Rücken oder Nacken gerne darauf. Wenn ihr nicht gerade reist, empfehle ich Euch das Set aus Matte und Kissen*.

Papierkram und Orga

Langzeitreise Papierkram Orga Dokumente
Dokumente, die wir in unseren Rucksäcken haben
  • jeweils 2 Reisepässe
  • Auslandskrankenversicherung
  • Privathaftplicht-Versicherung
  • Drohnenhaftpflicht-Versicherung
  • Führerschein
  • Internationaler Führerschein (Achtung: Für Thailand braucht ihr einen separaten Führerschein)
  • Internationaler Impfausweis
  • Geldgürtel* zur Aufbewahrung
  • 3 Kreditkarten
  • NFC/RFID Schutzhüllen (so* und so*)
  • Passbilder
  • Kopien von allen Unterlagen (NICHT von den Kreditkarten *grins)
  • Abmeldebestätigung Deutschland
  • Bargeld in Dollar und Euro

Reisedokumente und die Organisation des Papierkrams sind ein wichtiges Thema auf Reisen. Insbesondere bei unserer Reise ohne Wohnsitz, benötigen wir alle Dokumente bei uns. Natürlich ist nicht alles physisch in unseren Rucksäcken…

Alles sicher verstaut

Da wir zu zweit sind, hat jeder seine Dokumente bei sich und der andere hat die jeweiligen Kopien. Neben dieser Absicherung achten wir darauf, unsere Unterlagen an verschiedenen Orten zu verteilen. Das wäre auch unsere Empfehlung, wenn ihr alleine reist: Die Dokumente und Kopien davon getrennt aufbewahren. Ich (Jenny) hatte zum Beispiel die Kopie meines Reisepasses immer im großen Backpack.

Ebenso machen wir es mit unserem Geld. Wir verteilen es in verschiedenen Fächern und haben nur einen Teil in unseren zwei Portemonnaies. Ja, auch davon haben wir beide zwei! Eines, in dem die wirklich wichtigen Sachen drin sind und eines, das man beim täglichen Bezahlen nutzt. So sieht nicht jeder gleich Euren gesamten Besitz. Außerdem könnt ihr es bei einem Überfall auch mal hergeben, ohne dass es Euch wirklich weh tut.

Geldgürtel und Datenschutzhüllen

Als Tages-Portemonnaie nutzen wir beide eine kleine Stofftasche, wie man sie fast überall auf der Welt kaufen kann. Zur Aufbewahrung der wichtigen Sachen, haben wir Geldgürtel. Thomas benutzt beispielsweise einen von Frilufts*. Meiner (Jenny) ist schon so alt, dass man ihn nirgendwo mehr kaufen kann. Wenn er einmal kaputtgehen sollte, würde ich mir diesen* kaufen. Wir haben den Geldgürtel nicht immer am Körper. Aber bei Übernachtfahrten mit dem Bus/Zug oder in manchen Schlafsälen beruhigt es uns, alles bei uns zu haben. Im Gegensatz zu einer Bauchtasche sind die Geldgürtel flach und unauffällig. Die aktuellen Modelle sind zudem meist RFID/NFC-sicher.

Auch für unsere EC- und Kreditkarte und den Reisepass haben wir RFID/NFC-Schutzhüllen. Für die Geldkarten habe ich (Jenny) meine Hüllen kostenlos von meiner Bank erhalten. Vielleicht gibt es die bei Eurer Bank ja auch? Thomas hat für seine Karten und den Pass ein schlichtes RFID/NFC-Set*. Ich mag es lieber bunter *grins. Leider gibt es das Modell, was ihr auf dem Foto seht, nicht mehr. Ich würde aber wieder eine Hülle mit zusätzlichen Innenfächern nehmen. Dort habe ich die Bordkarten, Gepäckschnipsel oder sonstige Unterlagen zusammen mit meinem Pass verstaut. In etwas so: Datenschutzhülle mit 2 Fächern*.

Und dies alles zusammen packen wir dann in unsere drybags. Hier hatten wir sie Euch verlinkt. Es gibt auch spezielle wasserdichte Hüllen* für den ganzen Papierkram. Wir fühlen uns mit den drybags jedoch sicher und flexibel und haben die wasserdichten Hüllen noch nicht getestet.

Dokumente und Ausweise

Unser Ziel ist es, möglichst papierlos zu reisen. Außer den bereits genannten Kopien unserer wichtigsten Dokumente haben wir jeweils zwei Reisepässe dabei. Neben dem Sicherheitsaspekt, falls einer gestohlen wird, sind wir so wesentlich flexibler. Wenn wir in einem Land ein Visum zur Weiterreise in ein anderes Land benötigen, können wir einen Pass zur Visumbeantragung wegschicken und uns mit dem anderen weiter ausweisen. Achtet nur darauf, dass ihr den Pass bei Euch behaltet, mit dem ihr in das Land eingereist seid *grins.

Mit drei Kreditkarten sind wir in nahezu jeder Situation handlungsfähig. Manchmal werden nur VISA- oder nur Mastercard akzeptiert. Auch wenn dies selten ist, könnten wir in beiden Fällen noch bezahlen. Außerdem kann es durchaus vorkommen, dass eine Karte gehackt, ausgelesen oder geklaut wird und gesperrt werden muss. Wir haben dann immer noch die Möglichkeit, mit den anderen Karten an Geld zu kommen.

Ebenfalls wichtig ist der Impfpass. Wenn ihr nicht selbst alle Immunisierungen auf dem Zettel habt, kann es einem potentiellen behandelnden Arzt einen Überblick geben. Ansonsten muss in einigen Ländern zum Beispiel die Gelbfieberimpfung nachgewiesen werden. Grundsätzlich halten wir es bei Fernreisen für sinnvoll, im Vorfeld eine Impfberatung in einem Tropeninstitut in Anspruch zu nehmen.

Unser deutscher Führerschein wird nicht in allen Ländern anerkannt. Dafür haben wir uns einen internationalen Führerschein besorgt, der in Kombination mit unserem normalen Führerschein fast überall auf der Welt gültig ist. Eine uns bekannte Ausnahme ist Thailand. Dort benötigt ihr (theoretisch) einen separaten Führerschein. Aber auch den bekommt ihr in Deutschland problemlos. Achtet nur darauf, dass internationale Führerscheine nicht sehr lange gültig sind.

Unsere Abmeldebestätigung aus Deutschland haben wir im Original bei uns. Diese wird spätestens dann wieder wichtig, wenn eine Wiederanmeldung in Deutschland bevorsteht.

Post auf Weltreise

Ja, du kannst auch auf Weltreise Post empfangen! Unsere Lösung ist eine deutsche Postadresse bei dropscan*. Gerade zu Beginn der Reise gab es noch viel Schriftverkehr mit Banken, Versicherungen, Behörden,… Jetzt ist es deutlich weniger geworden, aber ohne Postadresse würden wir nicht zurecht kommen. Zum Beispiel könnten wir ohne Anschrift kein deutsches Bankkonto haben. Zum Glück gibt es bei dropscan verschiedene Tarife, die den unterschiedlichen Bedarf berücksichtigen.

Kommt Post für uns an, erhalten wir eine E-Mail und einen Scan des Umschlags. Dann entscheiden wir, ob dropscan die Post öffnen und komplett scannen oder vernichten soll. Wahlweise kann die Post dann, geöffnet oder ungeöffnet, an jede Adresse weltweit geschickt oder bei dropscan eingelagert werden. Von dem Service und der Flexibilität sind wir derart überzeugt, dass wir ihn auch nach einer Rückkehr nach Deutschland weiter nutzen würden.

Versicherungen

Nicht gerade unser Lieblingsthema, aber wichtig sind sie trotzdem…

Nach einer Abmeldung aus Deutschland entfällt die dortige Krankenversicherungspflicht. Gewöhnliche Auslandskrankenversicherung decken meist nur einen kurzen Zeitraum pro Jahr ab, der für Langzeitreisende nicht ausreicht. Wir haben unsere Auslandskrankenversicherung deshalb beim BDAE abgeschlossen. Bislang haben wir nur positive Erfahrungen gemacht. Die Kommunikation ist schnell, freundlich und unkompliziert. Die Belege zur Kostenersattung werden bis zu einer Höhe von 1.000€ online eingereicht, was schon super praktisch ist. Allerdings sind wir bis jetzt auch von größeren Krankheiten verschont geblieben und können daher noch kein abschließendes Urteil fällen.

Eine Privathaftpflicht haben wir ebenfalls. Unsere Versicherungen, die wir vorher schon in Deutschland hatten, sind für eine Dauer von bis zu fünf Jahren weltweit gültig. Daher mussten wir diesbezüglich gar nichts ändern.

Seid ihr mit einer Drohne unterwegs, ist eine Drohnenhaftpflicht eine Option und teilweise schon Vorschrift. In vielen Privathaftplichtversicherungen sind Drohnen explizit ausgeschlossen. Bei helden.de* könnt ihr eine solche Kombination jedoch abschließen. Wir haben uns für die reine Drohnenhaftpflicht entschieden, die uns 39€ pro Jahr kostet. So sind wir weltweit und bis zu einer Schadensumme von 50 Mio. € geschützt.

Geld und sonstiges

Ein bisschen Bargeld in US-Dollar und Euro haben wir immer dabei. In einigen Ländern könnt ihr damit bezahlen, auch wenn die Währungen nicht offiziell anerkannt sind. Oder ihr habt zumindest die Möglichkeit, damit in Notsituationen die Landeswährung einzutauschen. Ich (Jenny) habe zum Beispiel einmal in Buenos Aires einen 50-Euro Schein in Peso getauscht, weil alle Geldautomaten in der Stadt leer waren.

Hilfreich ist es, das Geld in möglichst kleinen Scheinen zu haben. In vielen Ländern ist es schlicht nicht möglich, mit großen Scheinen zu bezahlen, weil die Summe den Preis vieler Güter um ein Vielfaches übersteigt. Außerdem seid ihr so nicht auf die Herausgabe von Wechselgeld angewiesen. Das empfinden wir als großen Vorteil. Das meiste Bargeld haben wir deshalb in Ein- bis Fünf-Dollarscheinen dabei. Diese müssen zudem relativ neu sein. Banknoten von älteren Auflagen werden häufig nicht angenommen, wenn der Dollar nicht die Landeswährung ist.

Der letzte Punkt in dieser Kategorie sind Passbilder. In einigen Ländern müsst ihr an der Grenze (mindestens) ein Passbild haben, um einreisen zu dürfen. Auch zur Beantragung von Visa, Aufenthaltserlaubnissen oder deren Verlängerung kann ein Passbild erforderlich sein. Meistens kann man schnell und günstig welche vor Ort erstellen. Aber eben nicht immer. Daher haben wir welche im Rucksack.

Freizeit, Küche und Nützliches

Langzeitreise Freizeit Kueche Nuetzliches
Reise-Hacks und Nützliches in unseren Backpacks

FREIZEIT

KÜCHENSACHEN

NÜTZLICHES

Freizeit

Diese Kategorie kann bei unterschiedlichen Interessen natürlich völlig anders aussehen. Manche reisen mit Musikinstrumenten, Skateboard oder sonstigen Utensilien für ihre Hobbies. Wir zeigen Euch, was wir dabei haben:

Schnorchelutensilien

Sicherlich ist es nicht zwingend notwendig, eine eigene Schnorchelausrüstung im Gepäck zu haben. Wir haben es fast immer so erlebt, dass es in Schnorchelrevieren auch die entsprechende Ausrüstung zu leihen gibt. Aber eben nur fast immer… Für unseren Geschmack ist es außerdem hygienischer, unsere eigenen Schnorchel zu benutzen und andererseits ist es uns wichtig, dass die Brille und der Schnorchel gut sitzen.

Ich (Jenny) habe beispielsweise ein schmales Gesicht. Die Leihschnorchel mit einem festen Mundstück passen daher oft nicht. Der Abstand vom Schnorchelrohr ist zu groß und das Mundstück hängt dann immer schief im Mund. Im Ergebnis habe ich viel Wasser geschluckt, was richtig genervt hat. Daher habe ich mir einen Schnorchel mit einem flexiblen Mundstück* zugelegt. Im Set mit der Brille gibt es den Nachfolger von Tusa* zu kaufen. Außerdem kann ich allen mit langen Haaren ein Maskenschutzband* empfehlen! Sehr! Auch wenn ihr Euch einen Zopf macht, die nassen Haare verfangen sich ohne dieses Band immer und immer wieder an der Brille…

Bei Thomas ist der Sitz der Brille sehr wichtig. Bei einem Bart passiert es schnell, dass die Brille nicht dicht sitzt und Wasser reinkommt. So war das Schnorcheln mit Leihbrillen teilweise sehr frustrierend für ihn. Mit dem Set von Aqualung* ist er sehr zufrieden. Die Brille sitzt einwandfrei.

Vor dem Kauf, haben wir uns in einem Fachgeschäft beraten lassen und konnten dort auch alles ausprobieren. Das würden wir Euch auch empfehlen, insbesondere wenn ihr noch nicht so viel Erfahrung habt.

Schreibkram

Als wir losgereist sind, hatte ich (Jenny) ein 3-Jahres-Tagebuch dabei. Darin habe ich jeden Tag ein paar kurze Gedanken notiert. Jetzt ist es wirklich spannend, jeden Tag zu lesen, was genau vor einem Jahr passiert ist. Online habe ich es nicht gefunden. Dafür habe ich diese beiden Bücher für Euch rausgesucht, die ich mir auch selbst kaufen würde: One line a day für 5 Jahre* oder falls ihr eins mit Fragen wollt, das 5 Jahre – Mein Tagebuch mit 365 Fragen*. Dort werdet ihr ein bisschen zur Reflexion angeleitet.

Neben diesem mehrjährigen Tagebuch haben wir auch das Journaling für uns entdeckt. Dabei geht es um Themen wie Dankbarkeit, Persönlichkeitsentwicklung und vieles mehr. Gerade auf Reisen entdecken wir so viele neue Sachen, lernen spannende Menschen kennen und bekommen einfach unheimlich viel Input. Dies möchten wir gerne festhalten.

Thomas verwendet aktuell das 6-Minuten-Tagebuch*. Dort gibt es täglich (die gleichen) sechs Rubriken, in denen man den Tag reflektiert und Dankbarkeit ausdrückt. Zusätzlich sind wöchentliche und monatliche Anregungen und Fragen enthalten. Eine Alternative, die Thomas in Erwägung zieht, ist das Klarheit-Journal*. Auch dies leitet dich zur Reflexion deiner Gedanken und Erlebnisse an.

Ich (Jenny) habe ein kleines blanko Notizbuch zum journaln. Dies gibt es allerdings nicht online. Ich würde Euch dieses von Leuchtturm* empfehlen. Das gibt es in vielen tollen Farben und ist auch noch klimafreundlich hergestellt! Besonders gerne halte ich meine Aha-Momente fest, also Dinge, Menschen, Gedanken oder Erlebnisse, die in mir etwas bewegt haben.

Küchensachen

Geschirr und Besteck

In einem Bericht über unsere Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn hatten wir beschrieben, dass in Sibirien Wald mit einer Fläche von fast 25 Fußballfeldern pro Tag abgeholzt wird, nur um daraus Essstäbchen zu produzieren – und nur für China. Wir finden es so unglaublich, dass wir es an dieser Stelle noch einmal anbringen wollten. Aber auch grundsätzlich möchten wir auf möglichst viel Einmalplastik und Verpackungen verzichten. Daher haben wir Geschirr und Besteck dabei.

In unseren Tagesrucksäcken haben wir Essstäbchen und Besteck einstecken. Zusätzlich habe ich (Thomas) eine Silikon-Faltschüssel*. Die X-Seal & Go mit Deckel gibt es derzeit nur im Set*. Jenny hat einen großen Becher aus Titanium, der einen halben Liter fasst. Ob für Kaffee, Tee, Instantnudeln oder ein Müsli am Morgen, wir setzen unser Geschirr gerne und häufig ein.

Seit neuestem hat Jenny noch einen Bienenwachsbeutel von little bee fresh* in ihrem Gepäck. Dieser macht kleinere Tüten zum Essen transportieren oder zur Verpackung von Streetfood, unnötig. Aber Achtung, nicht alle Bienenwachsbeutel sind nachhaltig hergestellt. Das gilt insbesondere für die, die man in der Drogerie oder beim Discounter kaufen kann.

Flaschen, Messer und Kaffee

Nicht nur bei einer Weltreise stehen Faltflaschen auf unserer Packliste. Wir haben jeweils zwei BPA-freie Flaschen mit Schraubverschluss (2 Liter: Platypus Bottle 2l* und 1 Liter: Platypus Softbottle 1l*). In leerem Zustand nehmen sie kaum Platz weg. Gefüllt passen sie in die Seitentaschen des großen Backpacks, die kleinen Flaschen passen in die Seitentaschen der Tagesrucksäcke. Unsere Faltflaschen sind seit mehreren Jahren im Einsatz und funktionieren immer noch einwandfrei.

Zusätzlich zum Taschenmesser haben wir ein Obstmesser im Gepäck. Beim Schälen und Schneiden von Obst, verkleben die Messer immer sehr schnell. Daher hat sich das Obstmesser sehr bewährt, weil es viel leichter abzuspülen ist.

Ein letztes Utensil ist unser textiler Kaffeefilter. Diesen hatten wir schon in Hamburg im Einsatz und er ist so platzsparend, dass die Mitnahme für uns selbstverständlich war. Wir lieben Filterkaffee und so können wir ihn überall zubereiten. Unserer ist aus Lateinamerika mitgebracht. Hier gibt es eine etwas höherwertige Ausführung*. Wir sind begeistert und den Luxus gönnen wir uns gerne… *grins

Nützliches

Hier findet sich ein ganzes Sammelsurium an Gegenständen unserer Weltreise Packliste. Sie machen das reisen sicherer, erleichtern den Haushalt und einige lassen sich beim besten Willen keiner Kategorie zuordnen…

Sicherheit für Gepäck und Wertsachen

Bei der Vorstellung unserer Rucksäcke hatten wir ihn bereits erwähnt: Den Pacsafe* zur Vermeidung von Gelegenheitsdiebstählen. In die Tasche ist ein Netz aus Edelstahldrähten eingearbeitet. Das Schloss, um die Tasche irgendwo festzumachen, ist ebenfalls dabei. So vertauen wir unsere Laptops, Drohne, Festplatten und sonstiges darin und schließen den Pacsafe in Unterkünften oder im Campervan an. Ihr könnt ihn auch am Strand benutzen und an einer Palme befestigen. So wird das Baden oder Schnorcheln im Meer direkt entspannter. Da der Pacsafe faltbar ist, nimmt er im Backpack nur wenig Platz ein und ist für uns ein unverzichtbarer Reisebegleiter geworden.

Unsere Weltreise Packliste beinhaltet außerdem diverse Vorhängeschlösser. Meistens reichen kleine, einfache Modelle* zum Abschließen der Spinde im Hostel. Zum Verschließen unserer Tagesrucksäcke während Stadtbesichtigungen benutzen wir Zahlenschlösser, da sie praktischer sind. Dieses Zahlenschloss* können wir zum Beispiel empfehlen. Bei Schlössern für Euer Gepäck am Flughafen ist es je nach Zielland wichtig, dass es sich um TSA-Schlösser* handelt. Diese können bei einer Gepäckkontrolle problemlos geöffnet werden.

Ein Reisetürschloss haben wir ebenfalls im Gepäck. Damit können Türen von innen gesichert werden, die kein Schloss besitzen und auch sonst nicht verschlossen werden können. Bislang haben wir es jedoch noch nie benutzt. Entweder war die Atmosphäre so toll, dass die offene Türe kein Problem dargestellt hat oder wir konnten unsere Zimmertüre abschließen.

Mückenschutz

Eine viel diskutierte Grundsatzfrage haben wir für uns mit einem klaren JA beantwortet: Wir reisen mit Moskitonetz. Von vielen Reisenden aus (Südost-) Asien haben wir gehört, dass dies nicht notwendig sei, da Moskitonetze überall vorhanden sind, wo man sie braucht.

Für Mittel- und Südamerika können wir nur bestätigen, dass dies definitiv nicht zutreffend ist! Wir haben auch schon erlebt, dass wenn es welche gibt, diese dann viele Löcher aufweisen. Leider sind die Insekten so schlau (oder hungrig…) und finden jedes noch so kleine Loch. Daher sind wir sehr froh über unser eigenes Moskitonetz. Wir haben ein rechteckiges Netz für zwei Personen. Mit den kegelförmigen Netzen kommen wir nicht gut zurecht, da sie am Kopf und den Füßen meist zu nah am Körper anliegen.

Einkaufen und Haushalt

Um beim Einkaufen auf Plastiktüten zu verzichten, haben wir immer shopping bags* dabei. Die Taschen sind klein, sehr leicht (30g) und wasserabweisend. Auf längeren Bus- oder Zugfahrten nutzen wir sie für die Mitnahme von Essen und Trinken. Thomas hat sie auch schon beim Sightseeing verwendet, um seine Technik gegen Regen zu schützen, als er sein raincover vergessen hatte.

Ohne eine eigene Wohnung haben wir natürlich auch keine Waschmaschine. In manchen Unterkünften stehen uns welche zur Verfügung, aber meistens waschen wir mit der Hand. So oder so benötigen wir eine Wäscheleine*. Diese Reisewäscheleine ist von unserer Packliste nicht mehr wegzudenken. Sie kann überall befestigt werden, zwischen Stangen, an irgendwelchen Haken oder per Saugnapf an Fliesen. Kurzum: Es findet sich immer irgendwo ein Platz. Außerdem sind die zwei Schnüre der Leine so verdreht, dass du deine Wäsche daran festklemmen kannst und keine Wäscheklammern benötigst. Auch wenn ihr nicht selber wascht, könnt ihr Eure nassen Schwimmsachen darauf trocknen oder allgemein Kleidung zum Lüften aufhängen.

Sonstiges ohne Kategorie

Auf der Packliste für unsere Weltreise stehen außerdem noch ein paar Sachen, die wir nirgendwo zuordnen konnten. Sonstiges eben *grins.

Für Wanderungen in einsamen Gebieten, haben wir Notfallpfeifen dabei. In Montenegro haben wir sogar mal eine verschenkt. Hier erfahrt ihr die ganze Geschichte.

Außerdem sind zwei Taschenlampen in unserem Gepäck. Eine davon ist batteriebetrieben und die andere ist zum Kurbeln. Das heißt, dass wir auch Licht haben, wenn die Batterien leer sind und kein Strom vorhanden ist.

Wichtig sind uns mittlerweile unsere Packgurte*, um alles Mögliche irgendwo hinzubinden. Zum Beispiel den Schlafsack auf die großen Backpacks oder unser Proviant beim Ausflug mit dem Fahrrad auf dem Gepäckträger.

Außerdem sind auch Karabinerhaken in verschiedenen Größen im Gepäck. Sie sind nützlich, um kleinere Dinge am Rucksack zu befestigen. Zur Schlüsselaufbewahrung von Unterkünften benutzen wir diese hier*.

Um uns zu wärmen, benutzen wir einen Taschenofen mit Holzkohlestäbchen*. Wenn es in Unterkünften kalt ist oder wir im Kalten draußen fotografieren, ist die Wärme eine echte Wohltat!

Für viele absolut selbstverständlich, ob aus modischen oder medizinischen Gründen, ist die Mitnahme einer Sonnenbrille. In mittlerweile mehr als 1,5 Jahren habe nur ich (Jenny) meine benutzt und würde auch nicht darauf verzichten. Thomas Augen kommen mit der Sonne anscheinend auch so klar *grins.

In manchen Unterkünften empfinden wir es als hygienischer, einen Hütten- oder Inlay-Schlafsack zu verwenden. In Bussen bei Übernachtfahrten geben sie uns ein Gefühl des „Zugedecktseins“ und wärmen ein bisschen. Die Schlafsäcke gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Meiner (Jenny) ist aus Seide, wodurch er gleichzeitig eine natürliche Anti-Mücken-Funktion* hat. Die Maschen sind so eng, dass Mücken nicht durchstechen können. Das ist für mich ein absolut positiver Nebeneffekt, was auch den Preis rechtfertigt. Deutlich günstiger sind die Modelle aus Baumwolle*.

Kommunikation auf Reisen

Das letzte Utensil unserer Weltreise Packliste kann sowohl hilfreich sein, als auch für gute Stimmung sorgen: Das Zeigewörterbuch*. Es gibt sehr viele auf dem Markt. Wir finden das verlinkte sehr gut. Die Bilder sind detailliert und zeigen alles, was wir auf Reisen brauchen. Besonders hilfreich finden wir, dass tatsächlich echte Fotos abgebildet sind und keine Symbole oder Piktogramme. So versteht wirklich jeder, was man „sagen“ möchte. Da wir noch immer in einigen Gegenden ohne Strom und Internet unterwegs sind, ist es für uns ein Must-Have auf jeder Reise.

In Albanien hatten wir so auf unserer Wanderung auf dem Peaks of the Balkans einen schönen Abend bei Einheimischen in einem kleinen Bergdorf. Mit Händen und Füßen plus dem Zeigewörterbuch konnten wir uns gut verständigen und haben sogar ein paar Wörter albanisch gelernt. Auch wenn wir diese wieder vergessen haben *grins, bleibt uns der schöne Abend in Erinnerung.

Fazit Weltreise Packliste

Jetzt haben wir Euch den kompletten Inhalt unserer vier Backpacks vorgestellt. Wenn wir so durch den Beitrag scrollen, ist es doch recht viel. Aber wir fühlen uns gut ausgestattet und können alles problemlos transportieren.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Packliste für unsere Weltreise und würden wieder so packen.

Hat uns unterwegs etwas gefehlt?

In Thailand auf Koh Chang hatten wir uns mehrfach einen Roller gemietet und da haben wir abends transparente Brillen vermisst. (Und ohne Pandemie wären wir noch viel öfter in so einer Situation gewesen!) Sobald wir also wieder nach Südostasien reisen, würden wir uns welche zulegen.

Wo wir schon beim Thema Brillen sind: Wir überlegen gerade, uns Blaufilter-Brillen zu kaufen. Wozu? Das künstliche Licht, insbesondere von Smartphones und Computern enthält einen hohen Anteil hochenergetischer Strahlung von schädlichem Blaulicht. Dieses Licht kann zu verschiedenen Symptomen wie Augenschädigungen, Kopfschmerzen und Schlafproblemen führen. Hier* gibt es einige Modelle, die für uns in Frage kommen.

Da wir fast immer selber waschen, haben wir uns eine zweite Wäscheleine zugelegt. Thomas hat sich diese* gekauft. Nach einem ausgiebigen Waschtag ist die eine einfach zu schnell voll.

NEU entdeckt haben wir diese Handtuch-Pillen*. Es sind Tücher in Tablettenform, die durch die Zugabe von wenigen Tropfen Wasser zu praktischen Feuchttüchern werden. Und sie sind zu 100% biologisch abbaubar. Wir gucken uns mal an, aus was sie bestehen und je nach Ergebnis würden wir sie mal testen. Kennt ihr sowas schon?

Was haben wir nicht gebraucht oder aussortiert?

Thomas:

Ich habe meine Sonnenbrille in mehr als 1,5 Jahren Weltreise nicht benutzt. Also habe ich sie verkauft. Wenn ich sie selbst im Schnee, wo es blendet, oder bei strahlender Sonne auf dem offenen Meer, nicht getragen habe, dann ist sie wirklich überflüssig.

Den Taschenofen habe ich bisher nur in Namibia benutzt, als es im Dachzelt auf unserem 4×4 Geländewagen sehr kalt wurde. Daher wird er ihn aussortieren. (Ich (Jenny) behalte ihn allerdings im Gepäck. Da ich das Fotografieren liebe, spekuliere ich auf die nächste Nacht unter der Milchstraße. Schon alleine dafür trage ich den 100g leichten Ofen gerne mit.)

Außerdem habe ich mein flight cover aussortiert. Nicht, weil ich grundsätzlich keines mehr benutzen möchte, aber es ist einfach zu unpraktisch. Hier oben haben wir mehr dazu geschrieben.

In der Reiseapotheke habe ich ein Fieberthermometer. Benutzt haben wir es allerdings noch nie und würden es wahrscheinlich auch nicht wieder einpacken. (Jenny: Ich habe auch zu Hause noch nie eines benutzt und hätte es gleich weggelassen *grins).

Zusammen:

Noch gar nicht verwendet haben wir das Reisetürschloss. Auf unserer bisherigen Reise waren wir ein Jahr mit dem Campervan in Europa und dem Geländewagen in Afrika unterwegs. Da war es natürlich nicht notwendig. Da es klein und leicht ist, behalten wir es. Die Reisebedingungen verändern sich ja hoffentlich wieder, sodass es in Zukunft vielleicht noch zum Einsatz kommt.

*** Unsere Weltreise Technik Packliste. ***

Jetzt seid ihr dran:

Seid ihr selbst auf Weltreise und kennt ein unverzichtbares Utensil, was wir noch nicht nutzen? Habt ihr Tipps zu einzelnen Themen? Oder Fragen an uns? Dann her damit! Wir freuen uns drauf. Viele Grüße, Thomas und Jenny

(*Werbung/Affiliate) Hinter den mit einem * gekennzeichneten Produkten, verbirgt sich Werbung oder ein Empfehlungs-Link. Wenn du ein Produkt über diesen Link kaufst, bekommen wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts und du unterstützt uns damit. Vielen Dank dafür!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.