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Reise zu mir selbst: Über Liebe, Verlust und Aufbruch

Meine Reise zu mir selbst! In diesem Beitrag reflektiere ich das Thema „Über Liebe, Verlust und Aufbruch“. Erkennen, Suchen und Entdecken – diese drei Begriffe kommen mir direkt in den Sinn. Schritt für Schritt nehme ich Euch mit auf meinen Weg und füge alles in eine Linie zusammen. Eine Hommage an das eigene Ich!


Mit diesem Beitrag nehme ich Euch in meine Gedanken- und Gefühlswelt. Gleichzeitig ist dies mein Beitrag zu der Blogparade Über Liebe, Verlust und Aufbruch von Gabi Kremeskötter. Dort ruft sie dazu auf, sich mit den Themen Liebe, Verlust und Aufbruch auseinanderzusetzen und über die persönliche Bedeutung dieser drei Begriffe nachzudenken.

Jeder der drei Begriffe Liebe, Verlust und Aufbruch könnte bereits ein Thema für mindestens einen eigenständigen Beitrag sein. Wer weiß, vielleicht fühle ich mich dazu noch inspiriert, lasst Euch überraschen. Für mich ist an dieser Stelle die Frage, wie ich diese drei Begriffe für mich und meine Geschichte in einen gemeinsamen Kontext bringen kann. Schritt 1 ist für mich, die Reihenfolge der Begriffe zu verändern. Fangen wir also vorne an:

Erkennen – Die Reise zu mir selbst beginnt mit dem Verlust

Kennst du das? Du hörst das Wort „Verlust“ und denkst vielleicht an den Tod eines lieben Menschens. Oder du denkst an eine zerbrochene Freundschaft oder vielleicht auch an das Portemonnaie, das du gestern in der Bahn liegengelassen hast. Komischerweise kommt mir all das jetzt erst in den Sinn, wenn ich diese Zeilen schreibe.

Aber es gibt etwas in diesem Leben, dass wichtiger als alles andere ist. DU! Du verbringst 100% deiner Lebenszeit mit dir, ob du willst oder nicht. Hast du dich schon einmal gefragt, ob du eigentlich bei dir bist, also mit dir im Reinen und ob du „dein Leben“ lebst? Kannst du die Frage mit Ja beantworten – perfekt. Aber dann liest du vielleicht auch keinen Beitrag über Persönlichkeitsentwicklung…

Lange Zeit bin ich der Auseinandersetzung mit dieser Frage ausgewichen – mein Unterbewusstsein hat sich mit dieser Vermeidungsstrategie vermutlich sicherer gefühlt. Trotzdem gab es einen Anteil in mir, der die Antwort auf diese Frage genau wusste. Nein!

Doch irgendwann kam diese Erkenntnis immer deutlicher zum Vorschein. Und so wurde aus dem in diesem Moment realisierten VERLUST, dem Verlust von mir selbst, gleichzeitig ein großer Gewinn. Denn ich hatte Klarheit gewonnen. Nein, es ist nicht mein Weg!

Jetzt könnte ich mich darin verlieren, wann oder wie ich mich den verloren habe, ob ich überhaupt jemals ich sein konnte bis zu diesem Zeitpunkt und und und. Aber ist das wirklich entscheidend? Für mich ist das (An-)Erkennen dieses Verlustes der entscheidende Aspekt. Denn so komme ich zum zweiten Schritt:

Suchen – Der Aufbruch zu mir und meinem Wahren Selbst

Kurz zu Erinnerung: Die Person, mit der du am meisten Zeit in deinem Leben verbringst, ist weder dein Partner oder deine Partnerin, noch sind es deine Eltern oder deine Kinder. DU bist die Person, mit der du immer und überall zusammen bist!

Wie du diese Zeit mit dir gestaltest, liegt natürlich an dir. Du hast die Verantwortung für dein Leben und du kannst es entsprechend gestalten. Mir ist auch klar, und ich kann mich davon auch nicht komplett freimachen, dass diese (meine) Wahrheit alles andere als selbstverständlich ist. „Das Leben ist hart!“, „Du bist ein Opfer der Umstände!“, oder „Da kann ich ja eh nichts dran ändern!“ – solche oder ähnliche Glaubenssätze und Überzeugungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. All das führt eher zu Passivität als zu Aktivität. Und dann ist das Leben auf einmal vorbei und am Ende stellt man sich die Frage, was man eigentlich in seinem Leben so gemacht hat…

Das wollte ich nicht und habe deswegen eine andere Option für mich gewählt: Ich begebe mich auf die Suche und starte die Reise zu mir selbst! Ich bin aus meiner Opferrolle ausgestiegen und ins Handeln gekommen. Zunächst begann es mit immer mehr Klarheit im Kopf, was ich eigentlich nicht will. Und das war so einiges, was bis zu diesem Zeitpunkt größere Teile meiner Lebenszeit eingenommen hatte. Aber was will ich eigentlich? Ehrlich gesagt habe ich dazu in dem Moment noch keine Antwort.

Also gehe ich los und verlasse mehrmals meine Komfortzone. Ich kündige den ersten Job, ohne eine neue Arbeit in Aussicht zu haben. Zum ersten Mal begebe ich mich für einige Monate ins Ausland. Ich verlege meinen Lebensmittelpunkt ins wunderschöne Hamburg (und verliebe mich in diese Stadt, aber stopp – in diesem Beitrag soll es nicht über eine Liebe zu einer Stadt gehen. Es geht um mich und das Leben.). Damals hat sich jeder dieser Schritte groß angefühlt, heute würde ich es als ersten Anfang bezeichnen.

Und dann kommt der richtige AUFBRUCH und die Suche beginnt so richtig. Ich verlasse Hamburg, Deutschland und gebe alle vermeintliche Sicherheit auf. Den Job, die Wohnung, mein altes Leben! Aber wonach suche ich eigentlich?

Entdecken – Finde ich die Liebe zu mir?

Verlust, Aufbruch und jetzt fehlt noch die Liebe.

Die Liebe zu unserer Erde ist bereits da, sonst würde ich kaum auf die Idee kommen, eine Weltreise zu machen. Wir entdecken wunderschöne Orte auf dieser Welt (einen Ausschnitt von unseren Erlebnissen findet ihr bei weitglücklich|reisen.) und erleben unvergessliche Momente. Im Außen ist die Veränderung bereits sehr groß und eine tolle Erfahrung. Und es gibt wirklich so viele Orte auf dieser Erde, dass es für weit mehr als ein Leben reicht…

Aber auch im Innen passiert etwas. Allerdings starte ich da etwas früher. Nicht bei Null, da ich auch vorher schon ein paar Methoden ausprobiert habe, aber ich fühle mich noch sehr am Anfang. Ich fühle mich eher wie ein Suchender – ein Suchender auf der Reise zu mir selbst. Und weil ich aufgebrochen bin und aktiv werde, werde ich zum Entdecker.

Ich probiere verschiedene Methoden und Techniken und lerne mich Stück für Stück besser kennen. Und ich entdecke, wie stark und kraftvoll mein Unterbewusstsein ist. Egal was ich probiere, ich finde immer etwas, weshalb diese Methode fehlerhaft ist oder was ich an der Technik unlogisch finde. Oder ich habe einfach nur etwas an dem Coach auszusetzen. Ok, das mag alles richtig sein, ist aber an dieser Stelle überhaupt nicht wichtig. Ich verstehe, dass mein Unterbewusstsein ziemlich Angst vor Veränderung hat und mir immer neue Argumente gibt, um ein Weitergehen zu verhindern. Lieber bleibe ich VERwickelt und dafür gefühlt „sicher“, als dass ich mich ENTwickle und es anders werden könnte.

Jedenfalls entdecke ich viele Muster und Gewohnheiten, alte bis teilweise uralte Glaubenssätze und dann auch meinen persönlichen Gamechanger. Ich entdecke, wie ich diese Glaubenssätze und Überzeugungen nicht nur erkennen, sondern auch wirklich nachhaltig transformieren kann.

Jede Transformation, jede ENTwicklung ist ein Schritt auf der Reise zu mir und meinem Wahren Selbst und damit überhaupt erst zu der Möglichkeit, LIEBE zu verstehen. Ich entdecke mich und kann dann beginnen, mich selbst zu lieben. Und wenn mir das gelingt, kann ich überhaupt erst lieben und Liebe weitergeben.

Und auf die Frage, was mein persönlicher Gamechanger überhaupt ist, darf ich Euch ThetaHealing® vorstellen! Was das ist, haben wir Euch in einem separaten Beitrag beschrieben.


Nach dem Titel der „Blogparade „Über Liebe, Verlust und Aufbruch“ und meiner Reihenfolge „Verlust, Aufbruch, Liebe“ hat sich im Alltag eine dritte Reihenfolge durchgesetzt:

Aufbruch, Verlust, Liebe – (m)ein neuer Kreislauf auf der Reise zu mir selbst

Immer, wenn ich mich auf eine persönliche Reise, mit mir oder anderen ThetaHealern (ich kann Euch nur die 1:1 Begleitung mit Jenny ans Herz legen, wenn ihr auf eine empathische und gleichzeitig direkte Art an Euren Themen arbeiten möchtet), beginnt ein neuer Kreislauf.

  • Ich breche auf zu einem neuen Thema und begebe mich auf die Suche nach möglichst tiefliegenden Glaubenssätzen und zu den Ursprüngen meiner Themen.
  • Ich erkenne meine Überzeugungen mit Dankbarkeit an, um diese dann loszulassen. Der Verlust wird also an dieser Stelle zu etwas für mich sehr befreiendem.
  • Ich entdecke mich mit jeder transformierten Überzeugung mehr und mehr selbst und stärke die Liebe zu mir – und damit auch zum Leben und meinen Mitmenschen.

Und um noch einmal den Bogen zum Reisen zu schlagen: Ich breche regelmäßig in ein neues Land auf, verliere in dem Moment natürlich die Kultur des Landes, das ich verlasse (hier ist der Begriff des Verlustes meist eher negativ besetzt für mich, geht aber natürlich einher mit der Vorfreude auf das nächste Land) und entdecke ein neues Land und stärke entweder die Liebe zu unserem Planeten oder entwickel die Liebe zu einem neuen Land, einer neuen Kultur und neuen Menschen. Na gut, die Liebe zeigt sich unterschiedlich intensiv, aber mindestens sehenswert ist bisher wirklich jedes Land, das wir besucht haben.

Aufbruch, Verlust, Liebe – (d)ein neuer Kreislauf?

Da ich die Erfahrung gemacht habe, wie kraftvoll energetisches Arbeiten sein kann und ich ThetaHealing als meinen persönlichen Gamechanger wahrnehme, hat sich irgendwann eine Erkenntnis in mir entwickelt. Wobei, eigentlich war es eher ein kurzer Gedanke, eine Frage: „Wenn du das so gut findest, warum bringst du es dann nicht anderen bei und teilst diese wundervolle Methode?“.

Aus einem kurzen Gedanken hat sich dann ein neuer Weg in meinem Leben ergeben und ich habe mich zum ThetaHealing Instructor ausbilden lassen. In verschiedenen Seminaren biete ich nun an, die Technik des ThetaHealing kennenzulernen und weiter zu vertiefen. Es ist wunderbar, gemeinsam mit den Teilnehmern durch diese transformierenden Tage zu gehen so viele Aha-Momente bei ihnen zu erleben und sie auf dieser Reise zu sich selbst zu begleiten.

Falls du auch neugierig bist, kannst du gern bei weitglücklich|wachsen. vorbeigucken. Wer weiß, vielleicht fühlst du dich auch gerufen zu diesem Weg. Ich freue mich auf dich!

Private Gedanken zum Schluss

Ich habe eine funktionierende Methode gefunden, erlebe Erfolge und darf die Welt entdecken. Alles perfekt, oder? Ja, würde ich gerne antworten, aber das ist nicht ehrlich.

Es gibt Phasen voller Motivation und Fortschritte und ich kann mit Gewissheit sagen, dass sich mein Glaubenssystem sehr verändert hat. Auch habe ich die absolute Überzeugung, dass ich noch viel mehr verändern und mir mein Leben selbst erschaffen kann.

Aber: Es gibt auch genügend Phasen, in denen einige der zahlreichen, weiterhin vorhandenen Muster und Gewohnheiten deutlich zum Vorschein kommen und mein Unterbewusstsein daran festhalten möchte. Obwohl ich es häufig erkenne (das funktioniert wirklich super), verpasse ich den Aufbruch (da ist Luft nach oben) und damit auch die Chance, mehr Liebe in mein Leben zu ziehen (das finde ich schade).

Aber ich habe die notwendigen Tools bei und in mir und das gibt mir wiederum ein gutes Gefühl.

Weitere Inspirationen

Einige weitere Impulse zu den Begriffen Liebe, Aufbruch und Verlust findet ihr bei Gabi und ihrer Blogparade. Natürlich hat Gabi ebenfalls einen Beitrag verfasst, den ihr hier findet. Interessant finde ich auch den Beitrag von Jana, die den Verlust ihres Heimatlandes thematisiert und beschreibt, auf welchen Ebenen dies einen Einfluss bei ihr hat. Lest gerne selbst ihre persönliche Empfindungen zu diesem Kapitel deutscher Geschichte: Heimat kann man auch verlieren, ohne wegzuziehen.


Woran denkt ihr bei Liebe, Aufbruch und Verlust? Schreibt uns gerne in die Kommentare, was Euch direkt in den Sinn kommt. Ich freue mich auf Eure Gedanken.

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