Dankbarkeitstagebuch März 2024

Begleitet ihr uns weiter bei unserer Dankbarkeitschallenge im März 2024? Auch diesen Monat möchten wir mindestens jeden Morgen ganz explizit unsere Dankbarkeit fühlen. Haben wir es geschafft? Und was macht das mit uns?


Anfang des Jahres haben wir uns entschieden, an der Dankbarkeitschallenge von Alexandra von Was das Leben so schreibt teilzunehmen. Zu wechselnden Wochenthemen veröffentlichen wir jeden Monat einen Beitrag, indem wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen teilen, wie es uns damit geht.

Bevor wir Euch in unser Dankbarkeitstagebuch mitnehmen, gibt es noch ein paar Gedanken vorneweg:

Unsere Gedanken während der täglichen Dankbarkeitsübungen
  • Wir haben gemerkt, dass uns einige Dinge noch schwerer fallen. Schon letzten Monat gab es die Frage zur Kindheit, wozu wir noch wenig gefühlt haben. Da ist mir der Gedanke gekommen, dass es interessant wäre, ein Update zu diesem Beitrag zu schreiben. Wie denken und fühlen wir in einem Jahr oder mit etwas Abstand zu den Themen? Vielleicht machen wir die Challenge einfach nächstes Jahr wieder mit den gleichen Themen!? *grins.
  • Ja, auch das Fühlen der Dankbarkeit ist eben ein Prozess. Und für diesen Prozess sind wir dankbar, dass wir ihn jetzt angestoßen haben.
  • Derzeit kommt meine Morgenroutine echt zu kurz. Ich werde jeden Morgen von unserer Kleinen geweckt und dann sind wir schon voll im Alltag. Wenn ich wirklich nichts anderes schaffe, dann übe ich mich wenigstens in Dankbarkeit und das alleine ändert schon meine Ausrichtung für den Tag.
  • Beim Anlegen dieses Beitrags habe ich gemerkt, dass ein positiver Nebeneffekt auch die Beschäftigung mit der Zeit ist, da wir ja jeden Monat einen Beitrag als Tagebuch schreiben. Anfang März habe ich gedacht, ach Mist, dann sind wir schon in Woche 13 des Jahres und wir haben „noch nichts“ von unseren großen Vorhaben geschafft. Dann habe ich mir aber bewusst gemacht, a) was ich schon alles geschafft habe und b) dass es bis zur Woche 13 ja noch 3-4 Wochen sind. Und in dieser Zeit können wir noch richtig was schaffen! Es war auf einmal eine mega Motivation!!
Hier sind die Themen und Fragen des Monats März 2024

Woche 9: Welche Jahreszeit macht dich besonders glücklich?

Unser erster Gedanke zu dieser Frage war – und wir haben es fast zeitgleich ausgesprochen: Nebensaison! *grins

Haha… Ja, das war natürlich nicht ganz ernst. Aber: Da wir seit vier Jahren reisen, denken wir gar nicht mehr so sehr in den typischen deutschen Jahreszeiten. In vielen Ländern gibt es z.B. nur Regen- und Trockenzeit. Da in der Regenzeit normalerweise weniger Reisende unterwegs sind, die Natur zum Leben erwacht und die Preise meist deutlich geringer sind, haben wir beide eben zuerst an die Nebensaison gedacht.

Ansonsten mögen wir beide lieber solche Phasen, in denen es am Tag länger hell ist. Das spricht für den deutschen Sommer oder eine gewisse Entfernung vom Äquator *grins.

Thomas:

Ich bin für den marokkanischen und namibischen Winter dankbar, da ich auch zu dieser Jahreszeit die Wärme und Sonne spüren darf. Aber: Ich fand auch den Winter auf Island wunderschön, wo ich die Nordlichter beobachten durfte. Ich denke wirklich gar nicht so in Jahreszeiten.

Jenny:

Ich freue mich, dass wir Jahreszeiten haben. Zwar mag ich es gar nicht gerne, wenn es nass, kalt und grau ist. Aber zum Beispiel die Gletscher- und Schneelandschaft in Berchtesgaden beim Wandern fand ich einfach schön. Oder eben das magisch weiße Island mit den Nordlichtern. Trotzdem bin ich jedes Mal froh, wenn ich dann wieder da weg und im Warmen bin! *grins

So hat jede Phase des Zyklus seine Vor- und Nachteile und das passt auch perfekt zur Affirmation der Woche: Ich bin dankbar für den reichen Schatz des Universums, der immer im Überfluss vorhanden ist. Und das gilt eben für jede Jahreszeit. Also, eigentlich gilt es für alles!

Woche 10: Für welche Erfahrung bist du dankbar?

Puh, das war wieder eine große Herausforderung für uns. Wir haben beide kaum Dankbarkeit gespürt. Thomas war eher im Kopf und ich habe gerade so ein paar Situationen und Erlebnisse zusammen bekommen – und das über die ganze Woche verteilt. Dieser Umstand macht uns traurig…

Thomas:

Der Kopf sagt: Für jede Erfahrung! Aber was sagt das Gefühl?

Sicherlich bin ich dankbar für viele Erfahrungen auf Reisen, beispielsweise alleine durch die Serengeti zu fahren, den Peaks of the Balkans zu laufen, spontan nachts zu zelten und meine erste Backpacking-Tour durch Zentralamerika. Grundsätzlich zählt dazu jeder Moment in der Weite der Natur, wenn die Landschaft entweder endlos oder gigantisch wirkt und ich die Erfahrung mache, was wir nur für ein kleiner Teil dieses tollen Planeten sind. Auch die Erfahrung beim Müll sammeln in Südkorea, als sich auf einmal einige Familien anschließen, bleibt mir unvergessen.

Vater sein. Ich bin dankbar, unsere Tochter aufwachsen und sich entwickeln zu sehen und mit ihr in Verbindung zu sein. Es ist so schön, mit ihr zu interagieren und zu merken, wie sie auf mich reagiert und zu mir kommt oder mich anlacht. Durch das Zusammensein mit unserer Tochter sehe ich die Welt durch andere Augen und entdecke Blickwinkel (wieder) neu.

Jenny:

Das erste, das mir eingefallen ist, ist meine Zeit in Kuba!

2006 habe ich für ein halbes Jahr an der Universität von Santa Clara, in der Mitte der Insel, gearbeitet. Wow, was war das für eine Erfahrung! Ich durfte in ein komplett anderes Leben eintauchen und alle Facetten des Sozialismus hautnah selber erfahren.

Es war eine so intensive Erfahrung, im Amazonas zu übernachten! Dafür bin ich dankbar. Schon der Weg dahin war ein Abenteuer und ich werde nie den Anblick der Kakerlaken vergessen, die nachts über mein Moskitonetz gelaufen sind. Kein fließend Wasser, kein Strom, keine Straßen. Wir waren einfach mittendrin. (Grüße an meine liebe Weggefährtin M., falls du das liest!).

Allgemein fühle ich Dankbarkeit dafür, dass ich überhaupt so viel Reisen darf und kann und dabei so wundervolle Menschen kennenlerne. Auf Reisen habe ich erfahren, was Hilfsbereitschaft wirklich heißt. In Argentinien stand ich irgendwo alleine in der Pampa und mir wurde geholfen, in Costa Rica habe ich auf dem mercado central die besten Gespräche über mein Fernweh und Nicht-zurück-nach-Hause-wollen geführt. In Madrid wurde mir ein Obdach geboten, als ich alleine auf der Straße saß.

Der jüngste Punkt auf meiner Liste in dieser Woche ist meine Schwangerschaft. Ich habe mich durchgehend sehr glücklich und wohl gefühlt. Und in Bezug auf einige Aspekte kann ich sagen, dass es die schönste Zeit meines Lebens war, weil ich einfach so viel Liebe und Verbundenheit spüren durfte!

Woche 11: Für welche Fähigkeit oder welches Talent bist du dankbar?

Wie traurig ist es bitte, dass dies so schwierig für uns ist…!?

Thomas:

  • Grundsätzlich finde ich die Frage schwierig, weil ich mich oft nicht als so talentiert und fähig ansehe und ich mich immer noch zu oft vergleiche. Ich neige dann eher dazu, mich klein zu machen.
  • Ich empfinde Selbstvertrauen, Ruhe und Gelassenheit, wenn ich mit dem Van über überfüllte Märkte oder durch super enge Gassen fahre.
  • Ich habe die Fähigkeit, Dinge unmittelbar zu ändern, wenn ich das Verbesserungspotential in einer anderen Verhaltensweise erkenne.
  • Gute Leistungen auf den letzten Drücker zu schaffen: Ein tolles Beispiel dafür, dass ich dann immer das Negative sehe, dass ich es überhaupt erst auf den letzten Drücker ankommen lasse und ich daher das dann nicht mehr würdige. Trotzdem würde ich auf diese Fähigkeit gerne verzichten und Dinge frühzeitiger angehen.

Jenny:

Ich passe diese Woche! Ich fühle (noch) GAR NICHTS dazu.

Um ehrlich zu sein, ist es nicht das erste Mal, dass ich darüber nachdenke. Gerade wurde mir in einem Mentoring die Frage in ähnlicher Form gestellt: Worauf bist du stolz? Und tatsächlich kenne ich dieses Gefühl in Bezug auf mich selber gar nicht! Krass? JA! Ich sehe alles als selbstverständlich an und bin nicht der Meinung, dass ich jemals etwas Besonderes geleistet hätte… Jetzt habe ich wieder jeden Tag darüber nachgedacht, mir Zeit genommen, um in mich hineinzufühlen und auch mit Thomas darüber gesprochen. Aber das Ergebnis bleibt. Es gibt nichts. (Noch nicht, ich arbeite dran! Das ist ein Versprechen an mich selbst!)

Pfau in Marokko: Für diese Begegnung waren wir beide sehr dankbar! Was für ein schönes Tier!

Woche 12: Zeige diese Woche einem Menschen deine Dankbarkeit. Erzähl uns, was du gemacht hast und warum.

Thomas:

Ich bin eigentlich nur von Jenny und meiner Tochter umgeben und habe wenig Kontakt zu anderen Menschen, vor allem wenig intensiven Kontakt. Wir hatten unser Auto in der Werkstatt und stressige Tage mit ungewohnten Abläufen. Ich bin unserer Tochter sehr dankbar, wie toll sie die Situation gemeistert hat. Ich habe es ihr mehrfach gesagt, dass ich mich sehr darüber freue und bin dann so lange durch die Straßen gelaufen, bis ich ihr leckere Erdbeeren kaufen konnte. Die isst sie so gern und strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie diese sieht. Übrigens auch ein schöner Bezug zur Affirmation der nächsten Woche, denn für dieses Lachen oder Strahlen von ihr bin ich sehr dankbar.

Jenny:

Meine Dankbarkeit zu zeigen ist vor allem in Bezug auf unsere Tochter ein großes Thema für mich. Ich sage es ihr jeden Abend, wie dankbar ich bin und immer im Alltag, wenn ich daran denke. Auch bei Thomas habe ich mir angewöhnt, meine Dankbarkeit ehrlich und authentisch auszudrücken, auch für vermeintliche Kleinigkeiten. Ich freue mich über diese Veränderung. Leider kenne ich es aus meiner Vergangenheit nicht, daher ist es für mich eine große Sache. (Und damit meine ich nicht, das floskelhafte Dankeschön, dass auch heute noch vielen Kindern als Pflicht auferlegt wird. Ich sage Dankeschön, wenn ich es wirklich fühle und meine und genauso lebe ich es auch unserer Tochter vor!)

In Marokko ist das Danken aber noch einmal mehr ein großes Thema, da wir ständig etwas geschenkt bekommen. Bei einer sehr netten Begegnung in einem Café habe ich sogar schon nachgefragt, was wir zurückgeben können. Damit meinte ich nicht Geld, denn das fühlt sich nicht gut und viel zu banal an. Ich möchte etwas von Herzen geben. Unser Gegenüber meinte nur, man müsse gar nichts zurück geben, das sei eben die Kultur, dass man anderen etwas schenkt. Später habe ich bei der gleichen Frage gehört, man solle doch einfach denen etwas geben, die es brauchen. Also habe ich ein paar Tage später einer Mutter Brot für die Familie gekauft, die mich auf der Straße danach gefragt hat.

Diesen Aspekt der marokkanischen Kultur mag ich sehr. Es passt auch gut zu einem meiner früheren learnings: Man bekommt nicht immer von denen etwas zurück, denen man gibt. Aber man bekommt es immer zurück, denn das Leben ist für dich!

Außerdem habe ich mir während eines Coachings angewöhnt, meine Hand aufs Herz zu legen, wenn ich mich bedanke. Ich mag diese Geste so sehr, weil ich dann selber die Dankbarkeit mehr fühle und das Gefühl habe, sie so auch herzlicher geben zu können.

Woche 13: Für welches Lied, Klang oder Geräusch bist du dankbar und warum?

Die Affirmation der Woche können wir beiden zu 100% bestätigen! Denn, wenn unsere Tochter gluckst und lacht, geht uns beiden das Herz auf: Ich bin dankbar für das Lachen von Kindern.

Was ist uns sonst noch eingefallen?

Thomas:

  • Leider habe ich relativ wenig Bezug zu Musik. Das finde ich schade.
  • Aber ich mag zum Beispiel das Meeresrauschen! Wir stehen gerade hoch über dem Meer und hören im Hintergrund die anrollenden Wellen. Es fühlt sich einfach beruhigend und frei an.

Jenny:

  • Definitiv bin ich auch für das Meeresrauschen dankbar. Das rhythmische Kommen und Gehen der Wellen erinnert mich immer wieder daran, dass alles miteinander verbunden und im Fluss ist.
  • Mein Herz geht auf, wenn unsere kleine Tochter ganz leise Maa-ma sagt und mich dann drückt! …oder, wenn sie undefinierbare Geräusche macht und Wörter ausprobiert.
  • Ich bin für soooo viele Lieder dankbar!! Mit fast allen wichtigen Situationen oder Lebensabschnitten verbinde ich bestimmte Lieder. Wenn ich diese dann höre, fühle ich mich direkt zurück versetzt. Danke, dass es so tolle Künstler gibt, die Gedanken und Gefühle in Melodien und Töne packen können.
  • Hier in Marokko bin ich super dankbar für den abendlichen Gebetsruf der Muezzins. Das Lesen der Korantexte hört sich sehr melodisch und rhythmisch an. Ich könnte mich ewig mit geschlossenen Augen hinsetzen und dem Rufen lauschen.

Jaa, dieser Monat war etwas durchwachsen mit unserer Dankbarkeit zu den Wochenaufgaben… Dafür haben wir das Thema Dankbarkeit insagesamt viel mehr in unseren Alltag geholt und sagen uns noch öfter, wofür wir dankbar sind. Die Dankbarkeitschallenge im März 2024 hat uns zu sehr viel Reflexion angeregt und alleine das ist ja schon großartig!

Was sind Eure Gedanken zu den Wochenaufgaben? Wofür seid ihr dankbar? Wir freuen uns, wenn ihr Eure Gedanken teilt. Bis zum nächsten Mal! Jenny

Alle Dankbarkeits-Beiträge 2024

2 Kommentare

  1. Hallo ihr beiden!

    Uff… wow, danke für diesen Beitrag aber jetzt der reihe nach 😉

    Das mit dem weiter führen, ehrlich, darüber habe ich auch schon nach gedacht, ob ich da was machen könnte oder soll. Ob überhaupt Interesse besteht. Aber schön das wir den gleichen Gedanken hatten. Also hat sich ja in der Grundeinstellung ja schon was geändert bei euch, sonst würdet ihr euch diese Gedanken ja gar nicht machen. 😉

    Was die Jahreszeit angeht, klar, wir brauchen jede Jahreszeit, denn es braucht ja alles sonst wär ja die Vegation ne ganz andere. Dennoch, ich bin definitiv ein Sommerkind. Mir geht es da einfach am besten, Seelisch, Energetisch… Wie in der Natur ist da meine Energie am höchsten, und das find ich toll. Klar haben auch Schneelandschaften ihren Zauber, solange ich es nur auf Bilder anschauen kann.

    @Thomas, das tut mir leid das dich die Frage zur Erfahrung traurig gemacht hat, aber du hast doch noch etwas gefunden wo du ins Fühlen gekommen bist. Das freut mich und es sind wirklich tolle Erfahrungen!

    @Jenny, auch deine Erfahrungen sind ja wirklich fantastisch. Und was die Schwangerschaft angeht, da bin ich bei dir, bei mir war es eben auch so, das waren die Zeiten wo es mir einfach am besten ging. Auf allen Ebenen. Das find ich schön, denn wir konnten von dieser Schöpferenergie, die uns 9 Monate lang begleitet hat, etwas für uns abzwacken. Ich höre so viele andere Berichte, die mich dann immer sehr traurig stimmen. Ich freu mich wirklich das du das auch so erleben durftest.

    @Thomas, ich fühl es so was du zum Talent sagst, da geht es mir wie dir. Ist das traurig? Ja, aber nicht weil wir uns als Talentlos empfinden, sondern, weil wir das als schlecht empfinden, wir uns minderwertig fühlen. Es muss ja nicht jeder ein Talent haben. Sie sind ja dadurch nicht automatisch bessere Menschen. Man kann ja auch einfach gut in anderen Dingen sein. Ich wünsche uns das wir da, in diesem Bereich noch lernen, uns nicht immer mit anderen zu vergleichen und es zu akzeptieren das wir „talentlos“ sind. Dafür haben wir Fähigkeiten die so manch anderen vielleicht fehlen.

    @Jenny, oh, wie ich diese Frage hasse. Da steh ich dann auch immer vor dem Berg und denke mir so, hä, was, warum soll ich stolz auf mich sein? Stolz auf dies? Warum, fällt mir nicht schwer, stolz auf jenes, ah da hab ich doch nicht viel zu beigetragen oder das macht man halt… und, und… und. Ich denke das hat auch mit der Erziehung was zu tun, wie oft haben wir den Spruch „Eigenlob stinkt“ oder „Selbstbeweihräucherung“ blabla… gehört? Es hat immer einen negativen Touch. Stolz auf sich zu sein ist vielleicht auch verbunden mit dem Gedanken das man überheblich ist… oder unsere Errungenschaften, Dinge die wir mal als Kind gemacht haben, Erfolge und so weiter, wurden klein geredet, nieder gemacht und unbeachtet gelassen, waren nie genug. Wie soll man da ein gutes Gefühl bekommen. Stolz sein auf sich hat mit dem Wert den man sich selber zumisst zu tun. Denke ich. Ich mag falsch liegen aber ich denke es hat zumindest einen Anteil daran. Aber das sind nur ein paar Gedanken von mir.

    Aber ich bin überzeugt das es so einiges gibt worüber du stolz sein könntest 😉

    Zum zeigen der Dankbarkeit, wie schön! Kann die Kleine verstehen, ich liebe Beeren auch, also allgemein, kann mir gut vorstellen wie sie sich drüber freut. Und ich hab grade ein Bild vor mir wie du Thomas mit der kleinen an der Hand durch die Strassen gehst um Erdbeeren zu suchen. Du läufst vor mir, und schaust auf die kleine hinab und ihr beide strahlt. Ja, doof, hat natürlich gar nichts mit der Begebenheit mit euch zu tun, wollte einfach das Bild schnell teilen das aufgestiegen ist.

    Noch mal an dich lieber Thomas, dieses mal bist aber oft traurig, das tut mir leid. Ich bin jetzt auch nicht so der Musik Typ. Klar, ich hör schon ab und an gerne mal etwas Musik, aber jetzt nie so wie das für mein Mann war, Musik war für ihn essenziell. Er machte auch selber Musik. Nein, nicht professionell, dazu hatte er zu wenig Vertrauen in sein können und er war ein mensch der nie im Mittelpunkt stehen wollte, und das würde dann, bei einem allfälligen Erfolg ja quer stehen. Darum immer nur für sich. Und doch, gibt es, wie ich es auch bei meinem Beitrag geschrieben habe, Songs, Musikstücke die mich sehr bewegen und für die ich Dankbar bin. Andere haben da andere Dinge wie Kunst, mit der kann ich zum Beispiel so gar nichts anfangen, ja, manches find ich schön, begeistert mich vielleicht auch etwas aber so tief verbunden, geschweige dankbar kann ich da nicht sein, oder hab bis jetzt noch nichts gesehen was mich ehrfürchtig werden lässt. Also, nicht traurig sein, wer weiss, vielleicht gibt es irgendwann doch ein Lied / Song / Musik die dich dankbar werden lässt. Und wenn nicht, alles gut;)

    Mit dem Meeresrauschen geh ich mit euch mit. Gut ich hab hier nur den See, aber ich liebe das geräusch von Wellen wenn sie ans Ufer schlagen, das hab ich auch geschrieben. Was das Gefühl angeht, liebe Jenny, wegen dem Rhythmus von kommen und gehen, denke ich das es halt auch mit unserer weiblichen Zyklen harmoniert, also wir diesen Zyklus von kommen und gehen. Ich denke, es ist das selbe mit dem Mond, da sind wir auf eine ganz eigene Art verbunden.

    So, nun habe ich euch aber zu getextet, sorry. Das wollte ich gar nicht, aber ich find es immer spannend eure Gedanken und Erfahrungen so detailiert zu lesen. Auch dieses mal wieder, schön wart ihr dabei, danke dafür. Hand aufs Herz…

    Schöne und gesegnete Ostern und liebe Grüsse
    Alexandra

    1. Liebe Alexandra,
      genau… Uff! 🙂 Du hast ja einen eigenen Beitrag als Kommentar geschrieben 😉 Lieben Dank dafür, wir finden es großartig, dass du so offen, interessiert und engagiert bist. Danke dir!

      Zu gut, was haben wir gelacht: „Klar haben auch Schneelandschaften ihren Zauber, solange ich es nur auf Bilder anschauen kann.“ Können wir aber voll verstehen. Wir brauchen die Sonne und Wärme auch.

      Jetzt antworten wir mal getrennt weiter:
      Jenny:
      Oh, das hast du schön geschrieben, dass wir uns während der Schwangerschaft etwas von der Schöpferenergie abzwacken durften. So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber es trifft es wirklich gut. Für mich ist die Schöpferenergie auch pure Liebe und Verbundenheit!

      Auch zum Thema Stolz teile ich deine Einschätzung, dass dies etwas damit zu tun hat, welchen Wert man sich selber beimisst. Tja, was soll ich sagen: Dieser darf bei mir gerne noch wachsen!
      Danke für deinen Hinweis, dass ich bestimmt auf etwas stolz sein könnte. Das rührt mich sehr!

      Krass, wie sehr wir einander verstehen… Genau, das meinte ich mit dem rhythmischen Wellenrauschen… der Zyklus der Natur, unser Zyklus… Ich habe mich in den letzten Jahren zum ersten Mal wirklich damit beschäftigt und finde es schön, diese Verbundenheit zu spüren.

      Thomas:
      Vielen Dank für deine ausführlichen und aufmunternden Worte! Tatsächlich finde ich es gar nicht so schlimm, bei diesen Themen traurig gewesen zu sein. Erstens habe ich so überhaupt etwas gefühlt und zweitens dadurch vermutlich mehr Zeit mit den Themen verbracht. Auch wenn es viel mit Nachdenken zu tun hatte, die Auseinandersetzung mit mir selbst und den Fragen hat mich auch weitergebracht.

      Ich freue mich auch, dass du dein Bild teilst. So ähnlich sah es tatsächlich auch aus, nur dass wir die Erdbeeren auf einem trubeligen Souk gekauft haben. Dort habe ich unsere Tochter lieber getragen. Aber sie wäre auch gerne gelaufen…

      Ostern hatten wir ja so gar nicht auf dem Zettel. Aber ja, dann wünschen wir dir auch ein schönes, langes Wochenende.Bis bald.
      Liebe Grüße Thomas und Jenny

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