Erkunde die Welt: Top Fotos aus 2021

Wir sind so aufgeregt! Heute präsentieren wir unsere schönsten Fotos 2021!

Mit diesem Beitrag nehmen wir an der Fotoparade von Michael auf seinem Blog Erkunde die Welt teil. Dabei gilt es, mit den eigenen Fotos aus 2021 verschiedene Kategorien zu erfüllen. Zu jedem der Fotos werden wir kurz unsere Geschichte erzählen, damit ihr wisst, welche Reiseerinnerung wir damit verknüpfen. Wir freuen uns, dabei sein zu können! Los geht’s!


Die sechs Kategorien von Michael lauten:

Außerdem gibt es sechs Zusatzaufgaben:

Die prägendste Reise dieses Jahr war unser Roadtrip durch Botswana und Namibia. Daher sind fünf der 13 Fotos auch aus Afrika. Sowohl die Landschaften als auch die Begegnung mit den Tieren haben uns total fasziniert. Für die anderen Kategorien haben wir versucht, Fotos aus allen anderen Ländern zu nehmen, die wir bereist haben. Das hat leider nicht funktioniert. Trotzdem ist es recht vielseitig geworden, wie wir finden.

Mir hat es richtig viel Spaß gemacht, mir mal für 13 besondere Fotos die Zeit zum Entwickeln zu nehmen. Wir sind stolz auf das Ergebnis und sehr froh, über diese schöne Erinnerung von unserem Reisejahr 2021! Zu jeder Kategorie hätten wir locker mehrere Fotos gefunden. Aber wir wollten uns selbst die Challenge setzen und unsere Top 13 Fotos aus 2021 auswählen. Das ist für uns immer das Schwierigste, uns am Ende für das beste Foto zwischen den besten 1% zu entscheiden. Gerade beim schönsten Foto haben wir uns so, so schwer getan…

Hier sind unsere Top 13 Fotos aus 2021:

Licht und Schatten

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Licht und Schatten: Auf der Düne Big Daddy in Sossusvlei (Namibia)

In Namibia haben wir so traumhaft schöne Landschaften gesehen! Wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in diesem wunderschönen Land.

Das Foto ist auf dem Weg zum Gipfel der höchsten Düne von Sossusvlei, der Big Daddy, entstanden. Auf dem Bild sieht diese gar nicht so groß aus. Es hilft, sich den kleinen Punkt hinter der Linkskurve anzusehen. Das ist kein Staubkorn auf meiner Linse… Es sind zwei Menschen *grins. So bekommt ihr vielleicht eine Vorstellung von den Dimensionen. Die Düne ist circa 320 Meter hoch. Genaue Angaben gibt es nicht und es ändert sich natürlich auch geringfügig im Laufe der Zeit.

Es ist übrigens ein Mythos, dass man von Big Daddy aus den Sonnenaufgang sehen kann. Der Nationalpark öffnet nicht so früh, als dass man es schaffen könnte, die 60 Kilometer ins Sossusvlei zur Düne zu fahren und dann noch hochzuklettern. Nur mit einer Tour und einem Guide, dürft ihr früher in den Park und könnt dies zeitlich schaffen. Wir fanden allerdings auch die goldene Stunde nach dem Sonnenaufgang sehr schön und waren fast alleine auf der Düne. Die Besteigung war auf dem ersten Abschnitt relativ einfach. Das letzte Stück vor dem Gipfel hatte es aber echt in sich! Ich bin auf allen Vieren hochgekrabbelt… Und es hat sich sowas von gelohnt. Der Ausblick auf die Namib-Wüste war atemberaubend!

Tierisch

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Tierisch: Ein Elefant frisst von einem Dornenbusch im Etosha Nationalpark (Namibia)

Obwohl wir auf unserem Roadtrip durch Botswana viel mehr Elefanten gesehen haben, hat es dieser Dickhäuter aus dem Etosha Nationalpark in den Jahresrückblick geschafft.

Leider gibt es zu diesem schönen Foto auch einen traurigen Beigeschmack, der sich in unseren Köpfen festgesetzt hat. Für uns ist der Etosha Nationalpark ein bisschen wie ein riesiger Zoo. Natürlich können die Tiere dort relativ natürlich leben, aber eben doch nicht ohne die Menschen. Durch die Umzäunung werden die eigentlichen Migrationsrouten der Tiere unterbunden. Wenn die Menschen keine künstliche Wasserstellen im Etosha Nationalpark geschaffen hätten, würden viele Tiere dort nicht überleben. Wenn es zu viele Giraffen gibt, werden diese in andere Gegenden des Landes ausgesetzt. Natürlich kann man auch argumentieren, dass bedrohte Tiere, wie die Nashörner, so geschützt werden. Und das ist gut. Es ist eben nur dieser Gedanke, der uns beschäftigt.

Jedenfalls haben wir gemerkt, dass die Tiere im Etosha Nationalpark viel (!) mehr an die Menschen gewöhnt sind, als wir es in Botswana oder Tansania erlebt haben. Deshalb durften wir zum Beispiel diesen Elefanten direkt neben unserem Auto beim Fressen beobachten.

Gewässer

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Gewässer: Das Moremi Game Reserve im Okavangodelta (Botswana)

Das schönste Gewässer, welches wir dieses Jahr gesehen haben, ist definitiv das Okavangodelta! Mit Abstand!

Schon seit Jahren war es mein Traum, einmal am Okavango zu sein. Mit unserem 4×4 mit Dachzelt sind wir in den Moremi Nationalpark gefahren und haben direkt an einem der unzähligen Seitenarme der Lagune übernachtet. Nachts hatten wir Leoparden auf der Campsite, tagsüber haben Elefanten im Fluss gebadet. Ein Teil des Parks, den wir eigentlich sehen wollten, war wegen starker Regenfälle überflutet und mit dem Auto nicht zu erreichen. Das hat uns im Nachhinein aber gar nicht gestört. Alles, was wir im Okavangodelta entdeckt haben, war einfach ein Traum! Auf dem Bild seht ihr die Paradise Pools in Xakanaxa. Am Tag zuvor wurden dort 14 Löwen gesichtet! Wir haben dort leider keine Katzen gesehen, dafür aber vor dieser Kulisse alleine gefrühstückt!

Aussicht

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Aussicht: Von dem kleinen Bergdorf Artenara auf die Barrancos von Gran Canaria (Spanien)

Diese wunderschöne Aussicht hatten wir auf Gran Canaria von Artenara, dem höchstgelegensten Ort der Insel.

Drei Monate des letzten Winters haben wir mit unserem Campervan auf Gran Canaria verbracht. Dank des eigenen Autos waren wir sehr flexibel und haben fast jede Ecke der Insel erkundet. Dass man sie auch als eigenen Kontinent bezeichnet, können wir gut verstehen. Gran Canaria ist landschaftlich und klimatisch wahnsinnig abwechslungsreich. Wir haben es geliebt, durch die Berge zu fahren, die knapp 2.000 Meter hoch sind, und am Nachmittag wieder am Meer zu sitzen. Auf unserem Zwischenstopp in Artenara haben wir die Höhlenwohnungen kennengelernt. Noch heute wohnen die meisten der Einwohner des kleinen Dorfes in solchen Wohnungen. Der Vorteil ist, dass die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit das ganze Jahr über fast konstant sind. Vom Aussichtspunkt konnten wir den Blick auf die grünen Berge im Umland und die schroffen Barrancos genießen. Diese Schluchten durchziehen die Insel und begeisterten uns jedes Mal aufs Neue.

Hoch hinaus

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Hoch hinaus: Die Monduhr von Sarajevo im Schnee (Bosnien und Herzegowina)

Wir durften dieses Jahr das wunderschöne Land Bosnien und Herzegowina kennenlernen! Die Landschaften sind ein Traum, der Kulturmix aus Ost und West super interessant und die Menschen einfach nur herzlich!

In Sarajevo waren wir auf einem winterlichen Schnee-Spaziergang durch die alte, osmanische Innenstadt. Neben der bekannten Gazi Husrev Beg Moschee steht der Sahat-kula Uhrturm, der höchste von ganz Bosnien. Das besondere an der Uhr ist, dass es die einzige öffentliche Uhr der Welt ist, die die Mondzeit anzeigt. Die Mondzeit gibt nicht die Stunden bis Mitternacht an, sondern die Dauer bis zum Sonnenuntergang. Bei jedem Sonnenuntergang müssen beide Zeiger auf der 12 stehen. Dann beginnt ein neuer Tag. Da sich der Sonnenuntergang täglich um wenige Minuten verschiebt, muss die Uhr alle paar Tage per Hand nachjustiert werden.

Ursprünglich sollte die Uhr den Gläubigen anzeigen, wann es Zeit ist, zu beten. Der genaue Zeitpunkt des Sonnenuntergangs spielt dabei eine wichtige Rolle. Heute ist die Anzeige des Sonnenuntergangs natürlich nur noch symbolisch, da niemand mehr auf eine öffentliche Uhr angewiesen ist. Die meisten Muslime benutzen zum Planen ihrer fünf Gebete pro Tag einfach eine Handy-App.

Wir mögen die Idee der Monduhr und freuen uns, dass sie noch immer erhalten und betrieben wird.

Schwarz-Weiß

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Schwarz-Weiß: In den Bergen von Gran Canaria (Spanien)

In die Kategorie Schwarz-Weiß hat es ebenfalls ein Bild von Gran Canaria geschafft.

Wir sind mittags durch die Berge gefahren, die Sonne schien und es hingen immer mal wieder ein paar Wolken an den Felswänden. Nur im Vorbeifahren habe ich aus dem Augenwinkel diese Bäume im Gegenlicht der Sonne gesehen. Sofort hatte ich das fertige Bild vor Augen, wie es aussehen soll. Wir mussten anhalten! Da das auf den Bergstraßen nicht besonders gut ging, habe ich nur schnell ein paar Schnappschüsse gemacht. Das kann also auch manchmal für ein schönes Foto reichen… Da ich direkt in die Sonne fotografiert habe, musste ich nicht viel machen, außer ein bisschen Sättigung rauszunehmen. Ich mag das Bild.

Aufgeblüht

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Aufgeblüht: Zwei Seerosen im Okavangodelta (Botswana)

Das Okavangodelta schafft es ein zweites Mal in diesen Jahresrückblick!

In der Kategorie Gewässer habt ihr die Paradise Pools in Xakanaxa gesehen. Die Idylle der Landschaft hat uns überwältigt. Aber: Es gab noch eine Steigerung, und zwar auf dem Wasser. Mit einem kleinen Boot sind wir auf den schmalen Hippo-trails und in eine der Lagunen gefahren. Guckt Euch gerne unseren Bericht vom Okavango an. Dort findet ihr einige Bilder.

Ich kann gar nicht viel dazu sagen… Es war einfach magisch! Zwischen einem Meer aus Seerosen habe ich mich wie im Märchen gefühlt. Ich habe fast geweint vor Glück! Selten habe ich mich so frei und friedlich gefühlt. Daher ist dieses Foto für mich vielleicht das emotionalste des Jahres.

Eng

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Eng: Die Felspassage Deiwepetz im Mullerthal (Luxemburg)

Nach unserer Afrika-Reise durch Botswana und Namibia, durften wir unseren kleinen Nachbarstaat Luxemburg kennenlernen. Von der großartigen Natur im Mullerthal, der Industriekultur in Belval und dem Hauptstadt-Flair waren wir so begeistert, dass wir einfach ein Foto aus Luxemburg in diesen Rückblick aufnehmen mussten.

Zwei Tage waren wir im Mullerthal wandern. Der bekannte Wasserfall Schiessentümpel, interessante Sandsteinformationen und unzählige Höhlen machten das ständige Auf und Ab sehr abwechslungsreich. Ein Highlight für uns waren die verschiedenen Felsspalten, insbesondere der Rittergang, die Deiwepetz und die Kohlscheuer. Das ist wirklich Abenteuer pur! Teilweise sind sie so eng, dass wir unsere Rucksäcke abnehmen mussten. In der Felspassage Deiwepetz ist das ausgewählte Foto entstanden. Zwischendurch gab es dunkle Abschnitte, wo keinerlei Licht von irgendwo hereinkam. Auch nicht im Ansatz hätte man gesehen, wo es weitergeht oder wo die Spalte zu Ende ist. Wir brauchten daher tatsächlich eine Taschenlampe. Diese Stellen waren leider fotografisch nicht festzuhalten. Insgesamt können wir die Kleine Luxemburger Schweiz, wie das Gebiet auch genannt wird, auf jeden Fall empfehlen (außer ihr leidet unter Klaustrophobie!).

Einschlag

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Einschlag: Bewegend und traurig, die Rosen von Sarajevo (Bosnien und Herzegowina)

Diese Kategorie war für uns sehr schwierig. In Kroatien und Bosnien-Herzegowina haben wir viele Einschläge gesehen – im wahrsten Sinne des Wortes! Auch wenn es uns bedrückt und traurig stimmt, war es uns wichtig, dieses Foto hier zu posten.

In Deutschland denken wir bei Krieg meistens an den 2. Weltkrieg. Zumindest uns ging es bisher so. Aber es gibt auch andere Ereignisse, die viel kürzer zurückliegen und so nah sind! In Sarajevo haben uns die Kriegsspuren im Straßenbild vor Augen geführt, dass es keine 30 Jahre her ist, dass es in Europa einen Krieg gab. Die Rosen von Sarajevo erinnern daran. Die Hauptstadt wurde im Bosnienkrieg mehrere Jahre lang belagert und vom serbischen Militär angegriffen. Die Granaten, die eingeschlagen sind, haben Spuren hinterlassen. Diese wurden nun mit rotem Harz gefüllt und erinnern so daran, dass an dieser Stelle Menschen ums Leben gekommen sind.

Ehrlich gesagt treibt es mir die Tränen in die Augen, wenn ich diese Rosen sehe. Vor Ort hat es mich natürlich total betroffen gemacht (vor allem die Details, die wir auf unserer Free Walking Tour mit insta @enes_popara erfahren haben). Aber auch jetzt noch, beim Entwickeln und Betrachten des Fotos, habe ich einen Kloß im Hals und fühle mich traurig. Irgendwo haben wir gelesen, dass täglich etwa 300 Granaten in Sarajevo eingeschlagen sind. Es kamen so viele Zivilisten ums Leben, auch Kinder! Deshalb finden wir es gut und wichtig, immer wieder daran zu erinnern, was passiert ist.

Rot

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Rot: Das Tulpenfeld Paulushof in Grevenbroich in unserem Heimatland (Deutschland)

Wir waren 2021 in Spanien, Botswana, Namibia, Luxemburg, Tschechien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien und… in Deutschland! Vor dem Start unserer Weltreise haben wir einen Roadtrip durch Deutschland gemacht und erlebt, wie schön unsere Heimat ist. Deshalb freuen wir uns, auch ein aktuelles Foto aus 2021 zeigen zu können.

Im Frühjahr fuhren wir mit unserem Campervan durch Nordrhein-Westfalen, als wir zufällig von einem Tulpenfeld in Grevenbroich hörten. Die Blumen sollen in voller Blüte stehen und mit allen möglichen Farben und Farbkombinationen begeistern. Das wollten wir mit eigenen Augen sehen! Als wir ankommen, sind wir überrascht, wie voll es hier anscheinend werden kann. Neben den Tulpenfeldern des Paulushof ist ein eigener Parkplatz angelegt. Bei unserem Besuch ist einiges los. Um die insgesamt etwa 60.000 Quadratmeter große Tulpenfläche verteilt es sich allerdings gut. Der Anblick der Tulpen fasziniert uns. In voller Blüte stehen sie ordentlich aufgereiht in verschiedenen Formen und Farben, bis zum Horizont. Einige der roten Tulpen haben es als Erinnerung an diesen schönen Tag in den Jahresrückblick geschafft.

Eine Bitte zum Schluss: Falls ihr die Tulpenfelder auch einmal besuchen möchtet, achtet bitte darauf, die Felder und die Blumen nicht zu zerstören. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, wir haben aber gesehen, dass es das nicht ist. Wir empfinden es als sehr nett, dass alle Besucher kostenlos auf die Felder dürfen. Das Ergebnis sollte nicht sein, dass dieser private Besitz zerstört wird! Auch aus der Ferne kann man schöne Fotos machen!

Minimalistisch

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Minimalistisch: Die Barranco de las Vacas auf Gran Canaria (Spanien)

Eine der Schluchten, die der kleine Kontinent Gran Canaria zu bieten hat, ist diese wunderschöne Barranco de las Vacas.

Der Canyon liegt in der Nähe von Agüimes und ist insgesamt einige Kilometer lang. Bekannt ist allerdings im Wesentlichen ein kleiner Teil, der im Laufe von Jahrtausenden eine beeindruckende Form entwickelt hat. Der ausgewaschene Tuffstein weist verschiedene Rot- und Brauntöne auf und in der Mitte liegen ein paar fotogene Steine (als ob sie jemand dort hingetragen hätte).

Es ist kein eigener Tagesausflug, aber selbst im Pandemie-Winter waren einige Besucher dort. Es kann also gegebenenfalls länger dauern, bis man den Ort für sich alleine hat. Als es soweit war, haben wir uns wie in einem riesigen Canyon gefühlt. Dieser Ausflug in eine andere Welt hat uns sehr gut gefallen.

Natur pur

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Natur pur: Eine neue Pflanze entsteht im Mullerthal (Luxemburg)

Obwohl wir sehr viel pure Natur außerhalb von Europa gesehen haben, hat das Rennen noch ein Foto aus Luxemburg gemacht.

Wir haben den Fokus auf beide Wörter, Natur und pur, gelegt. Im Mullerthal haben wir diese, sich entwickelnde Pflanze entdeckt. Daran haben wir mal wieder gesehen, wie es uns fasziniert, wie sich etwas Neues entwickelt: Erst ein ganz zaghaftes Blättchen und später eine starke, robuste Pflanze. Das Foto verbinden wir mit keinem prägendem Erlebnis auf unserer Reise. Aber es gefällt uns einfach unheimlich gut und diese Kategorie gibt uns den Raum für eine ausreichende Würdigung.

Mein schönstes Foto 2021

schönstes Foto 2021: Sonnenaufgang am Dias Point (Namibia)

Bei diesem Foto ging es mir wie in den Bergen von Gran Canaria (siehe Kategorie Schwarz-Weiß): Wir fahren mit dem Auto an diesem Küstenabschnitt vorbei und ich sehe noch im Auto das fertige Bild vor Augen… Diesmal war es die Küste am Dias Point in Namibia.

Der Dias Point ist die windigste Stelle des Landes und der ganze Ort wirkt total surreal. Auf beiden Seiten der kleinen Landzunge peitscht der Atlantik gegen das Land. Es steht ein alter Leuchtturm auf einem kleinen Hügel, der nicht mehr funktioniert. Die wenigen Häuser sind verlassen. Für uns war es eine tolle Erfahrung, an dieser rauen Küste zu übernachten und die Naturgewalten Wind und Wasser so hautnah zu erleben.

Am nächsten Morgen hatten wir diesen faszinierenden Sonnenaufgang. Die Wolken haben sich so perfekt im Wasser gespiegelt, dass ich beim Betrachten jeglichen Sinn für Dimensionen und Orientierung verloren habe. Zeitweise fühlte ich mich wie im Himmel *grins. Bis ich den perfekten Spot gefunden hatte, war die Sonne leider doch schon recht hoch. Sonst wäre mir das Foto vielleicht noch besser geglückt. Aber ich mag es trotzdem sehr!

Zusatzkategorie: Best of weitgluecklich 2021

best of weitgluecklich 2021: in den Nasridenpalästen der Alhambra von Granada (Spanien)

Zu Beginn des Jahres sind wir mit unserem Campervan durch Spanien gefahren und haben die Alhambra in Granada besucht. Normalerweise bucht man die Tickets weit im Voraus und wählt dann ein Zeitfenster für den Besuch des Herzstücks der Alhambra, der Nasridenpaläste. Wegen der Pandemie wurden die Gruppengrößen auf 200 Teilnehmer begrenzt. Wir waren geschockt: Wie viele sind es denn sonst pro Gruppe?

Wir konnten zum Glück am Morgen des Besuchs die Tickets kaufen, die Einlasszeit für die Nasridenpaläste frei wählen und haben dann zusammen mit vier (!) anderen Besuchern angestanden… Ja, krass!

So richtig bewusst wurde uns das Ausmaß unseres Glücks, als wir komplett alleine in den Privaträumen der ehemaligen maurischen Herrscher standen. Dieser Überfluss an allem! Der Stuck, die Ornamente mit Ranken, arabische Schriftzüge, die detailreichen Fliesenmosaike, es war uns kaum möglich, alles aufzunehmen. Das Foto zeigt einen Eingangsbereich mit drei verzierten Bögen und Blick auf den gegenüberliegenden Raum. Wir konnten dieses Foto einfach nicht weglassen, da es uns an diesen wundervollen Besuch der Alhambra erinnert!


Es freut uns, dass ihr unsere schönsten Fotos aus 2021 angesehen habt und uns auf unserem kleinen fotografischen Rückblick begleitet habt. Wenn ihr Lust auf weitere Eindrücke habt, können wir Euch die Beiträge von folgenden Teilnehmern empfehlen:

  • Michaels Fotos als Blogparaden-Veranstalter, die alle sehr schön sind und vor allem Berglandschaften zeigen. Die Sternschnuppenjagd als schönstes Foto lieben wir sehr!
  • Sabrina von smilesfromabroad begeistert uns mit der Kategorie ‚Hoch hinaus‘ in Dubai und ihrem Lava-Lieblingsfoto.
  • Lisa von imprintmytravel ist Fotografin und das sieht man jedem einzelnen Bild an! Es ist eben ein Unterschied, ob man im Vorbeigehen eine Reiseerinnerung festhält oder ein schönes Foto komponiert. Hut ab! Uns gefällt wirklich alles!
  • Danielle und Andreas von reisewut präsdentieren ein wundervolles und mystisches ‚Schönstes Foto‘ vom Ruhr-Viadukt in Herdecke, das auf den Hogwarts Express wartet.
  • Dokmai und Daniel von 2coinstravel kreieren mit ihren Winterfotos und Drohnenaufnahmen richtige Kunstwerke. Die Fotos für die Blogparade 2021 sind beeindruckend, interessant und amüsant.
  • Jürgen von Jürgen Blösl Photography ist ebenfalls Fotograf. Mit jedem seiner Bilder zaubert er eine wundervolle Stimmung. Wir mögen alle Bilder wirklich sehr!

Bis zum 15.01.2022 kommen sicherlich noch einige Foto-Rückblicke hinzu. Die Beiträge aller Teilnehmer findet ihr auf Michaels Seite. Viel Spaß beim Stöbern!

Wir wünschen Euch allen einen ruhigen Jahresabschluss, mit Zeit für das, was Euch wichtig ist. Haltet inne, wenn ihr mögt, und denkt an die vielen schönen Momente, die Euch das Jahr 2021 gebracht hat. Umso mehr wir uns auf das Positive fokussieren, desto mehr solcher Momente werden uns geschenkt. Da ist die Fotoparade ein schöner Beitrag!

Alles Liebe und Gute Jenny

19 Kommentare

  1. Hallo Jenny, hallo Thomas,
    Namibia wollten wir eigentlich schon letztes Jahr bereisen. Da haben wir uns durch sämtliche Seiten im Netz gelesen. Gut dass es hier noch neue Tipps gibt. Natürlich ist daher Big Daddy der Favorit. Werde mich jetzt die nächsten Tage durch eure Seiten lesen. Die Schlucht Barranco de las Vacas erinnert etwas an den Antelope Canyon in den USA.
    Gruß
    Herbert

    1. Hallo Herbert,
      Big Daddy war wirklich ein Highlight! Danke für deinen Kommentar!
      Ich drücke Euch die Daumen, dass ihr Namibia bald nachholen könnt. Wir schreiben noch unsere Campsites und Route zusammen, vielleicht hilft das dann auch. Oder ihr fragt uns einfach, vielleicht können wir ja helfen…
      Ja, wie cool, dass Europa einen Mini-Antelope Canyon hat, oder? 🙂
      Alles Gute Thomas und Jenny

  2. Wirklich tolle Fotos. Die Düne Big Daddy gefällt mir am besten. Wir selbst reisen hauptsächlich in Deutschland herum, da ist die Düne schon ein krasser Gegensatz 😉

    Liebe Grüße Burkhard

    1. Hallo Burkhard,
      vielen Dank für deine Meinung! Wir freuen uns sehr über Feedback.
      Bei Big Daddy haben uns die Farben so fasziniert… Und die Größe! Hast du die Punkte/Menschen auf der Düne entdeckt?
      In unserer alten Heimat, Hamburg, gibt es ürbigens die Boberger Dünen. Natürlich sind sie kein Vergleich zu Namibia, aber auch wunderschön!
      Liebe Grüße Thomas und Jenny

  3. Wunderschöne Aufnahmen – reisetechnisch könnt ihr aus dem Vollen schöpfen. Das Okovangodelta hat auch mich total verzaubert, da kommen schöne Erinnerungen auf. Und Sarajevo (da war ich letztes Jahr) hat mich gepackt. Selten hat mich eine Stadt so gepackt.

    Schöne Reisen und liebe Grüße
    Carola

    1. Danke für dein Feedback! Wir freuen uns sehr.
      Ja, das Okavangodelta… Wir träumen noch immer davon. Es war noch schöner, als jemals gedacht! In Sarajevo haben uns die Vielfalt, die Abwechslung und die herzlichen Menschen begeistert. Wir drücken allen die Daumen für ein aufregendes und schönes Reisejahr 2022!
      Liebe Grüße Thomas und Jenny

  4. Die ersten zwei Fotos hatten mich schon!
    Danke für Deine Sichtweise und das teilen in der Fotoparade.

    Faszinierende Blickwinkel mit Tiefblick.

    Ich habe mir erlaubt im Rahmen der Fotoparade dich zu verlinken.

    Alles Liebe, Silvia

    1. Vielen Dank für dein tolles Feedback! Namibia hat uns wirklich tolle Motive geliefert! Es hat uns viel Spaß gemacht, die Auswahl zu treffen und zu teilen. Danke für den Link auf deinem Blog, ich schaue gleich mal vorbei!
      Alles Gute für dich, Thomas und Jenny

  5. Hallo,

    „Natur pur“ – bis auf ein paar Ausnahmen, fällt mir bei deinem Beitrag hier noch ein. So schöne Bilder!
    Okavangodelta muss so toll sein. Steht auch schon ewig auf meiner Bucket-Liste aber seh‘ dafür leider ein wenig schwarz. Aber.. sag niemals nie! 🙂

    Danke für die kleine Reise durch euer 2021!

    1. Danke dir! Wir freuen uns sehr über dein Feedback. Stimmt, es war wirklich sehr viel Natur in 2021. Wohl den Umständen geschuldet… Wir hatten leider kaum Kontakte zu Einheimischen oder anderen Reisen.
      Für das Okavangodelta drücken wir dir die Daumen, dass es klappt! Es war wirklich magisch! Immer dranbleiben, an den Träumen! Es lohnt sich. Alles Gute für dich.

  6. Hallo,
    tolle Bilder aus dem Jahr 2021. Ich war dieses Jahr auch auf Gran Canaria und ich zeige in meiner Fotoparade auch einige Bilder davon. Gran Canaria ist so eine schöne Insel.
    Frohe Weihnachten und lieben Gruß
    Jenny

    1. Lieben Dank für deinen Kommentar! Ach, dann hast du sicherlich auch die Barranco de las Vacas gesehen!? Wir waren letzten Jahr über Weihnachten auf Gran Canaria und total begeistert von der Vielfalt. Dir auch frohe Weihnachten und alles Gute!
      Thomas und Jenny

  7. Die Fotos sind alle beeindruckend toll. Besonders gut gefällt mir das Schwarzweissbild. Auch das Foto aus der Alhambra gefällt mir, weil es mich an unsere Spanienreise erinnert, bei der wir ebenfalls dort waren, aber mit sehr vielen anderen Besuchern.
    Euch schöne Weihnachten in Kroatien, in einem Land, das wir auch schon bereist haben und mit dem wir schöne Erinnerungen verbinden.
    Viele Grüße
    Marianne

    1. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und die Rückmeldung zu den Fotos! Das ist für uns auch sehr interessant. Außerdem freut es uns, wenn wir mit unseren Fotos schöne Erinnerungen wecken können!
      Habt ruhige Feiertage mit Euren Lieben zum Jahresende und eine schöne Zeit. Alles Gute!

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