Diamanten-Geisterstadt Kolmanskop bei Lüderitz

Kolmanskop: Der Ort, auf den ich mich am meisten gefreut habe… Für mich ist es eine der Top-Fotolocations schlechthin in ganz Namibia! Die verlassene Diamanten-Geisterstadt Kolmanskop (Kolmannskuppe) bietet eine spannende Ästhetik der verfallenden Häuser mitten in der Wüste!


Willkommen zu unserem siebten Beitrag über unseren Namibia Roadtrip. Heute teilen wir:

Nach dem surreal schönen Sonnenaufgang am Diaz Point steht uns ein spannender Tag bevor. Wir pendeln zwischen der ehemaligen deutschen Stadt Lüderitzbucht, die heute nur noch Lüderitz heißt, und der verlassenen Diamantenstadt Kolmanskop.

Ein kurzer Überblick über die (Diamanten-) Geschichte

In einem unserer Fotomomente zum Thema #Ruinen hatten wir Euch bereits von dem Bau der Eisenbahnstrecke Lüderitz-Seeheim erzählt. Am Bahnhof Grasplatz war 1908 ein Arbeiter damit beschäftigt, die Gleise von Sand freizuhalten. Dabei hat er einen Diamanten gefunden! Das Besondere war, dass man nicht schürfen musste, um an die Steine zu kommen. Es reichte, sie vom Boden einzusammeln! Überall glitzerte es!

Dieser Fund hat einen regelrechten Diamantenrausch nach sich gezogen. In der Folge strömten massenhaft Menschen in die bis dahin bedeutungslose Wüstenregion hinter Lüderitz. Innerhalb von zwei Jahren wurde mitten in der Wüste eine Stadt aus dem Boden gestampft: Kolmanskop! Im ersten Weltkrieg wurden so viele Diamanten gefördert, dass ein Anteil von fast 20% der Weltmarktproduktion erreicht wurde. Damit war Kolmanskop die reichste Stadt der Welt!

Diese Blütezeit hielt allerdings nur kurz an. Mit Verlust der deutschen Kolonie an Südafrika, während des Weltkriegs, endete auch der Diamantenboom in Kolmanskop. Schon in den 20er Jahren wurden noch viel größere Diamantenvorhaben weiter südlich an der Oranje Mündung gefunden. 1930 wurde der Diamantenabbau in Kolmanskop komplett eingestellt. Kurz vor 1960 haben die letzten Bewohner die Stadt verlassen. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die reichste Stadt der Welt in eine Geisterstadt verwandelt.

Auf unserem Namibia Roadtrio besuchen wir beide Orte und stellen sie Euch vor.

Lüderitz: Deutsche Siedlung an der Atlantikküste

Lüderitz liegt recht weit im Süden von Namibia und ist von einer Halbinsel vor der rauen Atlantikküste geschützt. Genau, es ist die Halbinsel, auf der wir am Diaz Point übernachtet haben. Die Stadt mit ihren etwas mehr als 12.000 Einwohnern ist recht klein. Bei einem kurzen Spaziergang bekommt ihr einen guten Eindruck, wie es zur Zeit von Deutsch-Südwestafrika hier ausgesehen haben muss. Die ganze Stadt steht übrigens auf Granitfelsen bzw. ist teilweise in diesen hineingebaut. Dies ergibt ein interessantes Stadtbild.

Weltreise 2021 Namibia Lüderitz Bucht
Am Rande der Namib-Wüste: Willkommen in Lüderitz
Weltreise 2021 Namibia Lüderitz Stadt Felsenkirche
Das Stadtbild von Lüderitz, rechts steht die Felsenkirche am Hang des Granitberges

Deutsche Kolonialgeschichte in der Lüderitzbucht

Am Hafen von Lüderitz finden wir eine kleine Promenade und einen Supermarkt. Nach unserem Besuch von Aus, können wir uns hier also wieder für den weiteren Roadtrip mit unserem 4×4 Camper eindecken. Es gibt Restaurants und eine Bar, aber wenige andere Touristen. Wir sitzen in der Sonne und beobachten den Alltag der Einheimischen. Wirklich eindrucksvoll ist die Ruhe des Atlantiks vor dem kleinen Stadtstrand. Die Halbinsel der Lüderitzbucht scheint wirklich einiges an Wind und Wellen abzuhalten!

In zweiter Reihe hinter der Promenade finden wir das Woermann Haus. Während des Diamantenbooms war es der Hauptsitz der Hamburger Reederei. Für die Versorgung mit sämtlichen Alltagsgütern, aber auch Baumaterialien, waren die Schiffe aus Deutschland enorm wichtig. In Lüderitz gibt es als Überbleibsel vom Diamantenboom auch weitere deutsche Kolonialbauten. Einige Häuser im Zentrum sind schön restauriert.

Die deutschen Namen und Bezeichnungen, die auf den ersten Blick lustig klingen mögen, stimmen uns auch nachdenklich. Wir würden nicht sagen, dass wir uns für die Vergangenheit schämen. Denn schließlich hätte keiner von uns heute, Einfluss auf die Geschichte nehmen können. Trotzdem bleibt ein beklemmendes Gefühl zurück, wenn wir gefragt werden, woher wir kommen und „Deutschland“ antworten. Zum Glück hat keiner der Namibier, mit denen wir uns unterhalten, derartige Bedenken oder Vorbehalte. Wir werden (trotzdem) stets sehr freundlich begrüßt und spüren echte Freude darüber, dass wir ihr Land besuchen.

Weltreise 2021 Namibia Lüderitz Woermann Haus Reederei
Das Woermann Haus der Hamburger Reederei in Lüderitz
Weltreise 2021 Namibia Lüderitz deutsche Kolonialbauten
schön restaurierte Kolonialbauten in der kleinen Stadt Lüderitz
Weltreise 2021 Namibia Lüderitz deutsche Geschichte
Einige Beispiele deutscher Geschichte in Lüderitz: Glück auf, Männerturnverein, Konzert- und Ballsaal und der Kanzler…

Der letztgeborene Einwohner von Kolmanskop

Auf unserem Spaziergang durch Lüderitz treffen wir einen besonderen Bewohner der Stadt. Er ist der Letzte, der in Kolmanskop geboren wurde! So hat er natürlich nur Kindheitserinnerungen an die Diamantenstadt selbst. Dennoch ist es sehr interessant, seine Geschichte und Sicht der Dinge zu hören! Er erzählt auch über die Entwicklung von Lüderitz und die aktuelle Situation.

Die letzten Gebäude, die wir uns ansehen, sind die Turnhalle und die Lesehalle. Beide werden auch heute noch für ihren ursprünglichen Zweck, als Turn- und Versammlungshalle und als Bücherei, benutzt.

Gastronomische Vielfalt in Lüderitz

Lüderitz hat auch gastronomisch einiges zu bieten. Wenn ihr mit Eurem Allrad und Dachzelt das Land bereist und mal eine Abwechslung vom Camping-Essen möchtet, seid ihr hier richtig! Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, abgesehen von Swakopmund. Am Hafen gibt es einige gehobenere Restaurants mit Blick auf den Atlantik. Im Zentrum von Lüderitz finden wir hippe und gemütliche Cafés. Wir freuen uns sehr über das Angebot und schlemmen erst einmal ordentlich *grins. Nach zwei sehr guten Fischbrötchen gibt es heiße Waffeln und super leckeren Kaffee!

Von uns gibt es eine klare Empfehlung für den Besuch von Lüderitz. Wie gesagt, könnt ihr recht schnell einen guten Eindruck gewinnen, wenn ihr nicht so viel Zeit habt. Außerdem solltet ihr die Halbinsel und Bucht vor Lüderitz nicht verpassen! Beides gehört zum Tsau-||Khaeb-(Sperrgebiet) Nationalpark und ist traumhaft schön. Nicht zu vergessen sind natürlich die Pinguine!


Langersehnter Besuch der Geisterstadt Kolmanskop

Die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskop liegt im Tsau-||Khaeb-(Sperrgebiet) Nationalpark. Dieser Teil des Nationalparks ist als einziger ohne permit zu besuchen. Das Gelände der Geisterstadt darf auch keinesfalls in Richtung Süden verlassen werden. Dort, im Sperrgebiet, werden nämlich noch immer Diamanten abgebaut. Gerne hätten wir auch die Geisterstadt Elisabeth Bay gesehen. Gemäß unterschiedlicher Aussagen sollen dort noch immer, mindestens aber bis 2018, Diamanten abgebaut werden oder worden sein. Jedenfalls ist Elisabeth Bay für Touristen nicht zugänglich.

Die Geisterstadt Kolmanskop hat es der Trockenheit der Wüste zu verdanken, dass sie verhältnismäßig gut konserviert ist. Teilweise sind noch Einrichtungsgegenstände, Fliesenspiegel und Tapeten erhalten. Trotzdem sind die meisten Gebäude beziehungsweise deren Dächer einsturzgefährdet. Das Betreten erfolgt auf eigenes Risiko.

Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmannskuppe
Willkommen in Kolmannskuppe! Der Zaun im Hintergrund markiert bereits den Beginn des Sperrgebiets.
Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmannskuppe
Blick über die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskop

Interessante Führung durch die Geisterstadt Kolmanskop

Als wir Kolmanskop am Vormittag erreichen, beginnt gerade eine Führung durch die verlassene Stadt. Zuerst sehen wir das riesige zweistöckige Kasino. Es ist verrückt, was vor über 100 Jahren mitten in die Wüste gebaut wurde. Das Kasino war der Treffpunkt der Bewohner und beeinhaltet zum Beispiel eine Turn- und Veranstaltungshalle mit großer Bühne und Orgel. Dort sind die besten Ballettgruppen aus Deutschland aufgetreten und die bekanntesten Musiker.

In der Großküche ist der riesige Herd zu sehen, auf dem für mehrere Hundert Menschen gekocht werden konnte. Es müssen riesige, luxuriöse Feiern stattgefunden haben. Damit das Vergnügen nicht zu kurz kommt, darf natürlich auch die typisch deutsche Kegelbahn nicht fehlen… Gut Holz in der Wüste!

Strikte Sicherheitsvorkehrungen in der Wüste

Insgesamt haben etwa 400 Menschen Kolmanskop bewohnt. Die etwa 800 Feldarbeiter haben nicht in der Stadt selbst, sondern am Fuße des Hügels gelebt. Noch heute sind dort einige Baracken zu erkennen. Wegen der ständigen Angst des Diebstahls, galten strenge Sicherheitsvorkehrungen in Kolmanskop.

Das war auch der Grund, warum in dem Krankenhaus von Kolmanskop das erste Röntgengerät in ganz Afrika installiert wurde! Nicht wegen vieler Unfälle und Knochenbrüche… Die Arbeiter wurden durchleuchtet, bevor sie das Gelände verlassen durften, aus Angst, sie könnten Diamanten schmuggeln! Vor dieser Errungenschaft mussten alle Arbeiter vor dem Verlassen der Diamantenfelder in eine 14-tägige Quarantäne. Wenn sie das Gelände verlassen hatten, durften sie nie wiederkommen, um in Kolmanskop zu arbeiten.

Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmanskop Kasino
das große Kasino von Kolmanskop mit Großküche, Veranstaltungssaal und Kegelbahn
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Turn- und Veranstaltungshalle im Kasino von Kolmanskop
Der wahnsinnige Reichtum von Kolmanskop wird in der Ladenzeile deutlich

Der Luxus in der einstigen Diamantenstadt Kolmanskop macht uns sprachlos! Im Jahre 1911, mitten in der Wüste von Namibia, hatte Kolmanskop für 400 Bewohner:

  • aus Stein gebaute Häuser (das Baumaterial kam per Schiff aus Deutschland)
  • eine Bäckerei
  • eine Schlachterei, die deutsche Wurstspezialitäten hergestellt hat
  • eine Schule mit circa 50 Schülern
  • einen Swimming Pool mit Sprungturm
  • eine Eisfabrik
  • eine Straßenbahn
  • elektrischen Strom!

Ja, krass! Zur selben Zeit hatten nicht einmal alle Menschen in Deutschland elektrischen Strom. Und was richtig erschreckend ist: Noch heute sind in Afrika, südlich der Sahara, eine halbe Milliarde Menschen ohne Strom… (insgesamt sind es fast 1,5 Milliarden Menschen weltweit).

Kühlschränke und Trinkwasser

Die Eisfabrik hat Eisblöcke für die Kühlschränke hergestellt. Mit der Straßenbahn, die von Maultieren gezogen wurde, hat jeder Haushalt täglich neues Eis bekommen. So konnten auch verderbliche Lebensmittel in der Hitze der Wüste aufbewahrt werden. Mit der Straßenbahn wurden außerdem die oberen Herrschaften zum Einkaufen gefahren. So konnten sie direkt vor der Ladenzeile aussteigen.

Rund um Lüderitz gab es kilometerweit kein Süßwasser. Daher haben die Bewohner das Trinkwasser per Schiff aus dem etwa 1.000 Kilometer entfernten Kapstadt erhalten. Zu dieser Zeit war der aus Frankreich importierte Champagner günstiger als das Trinkwasser aus Südafrika. Erst als in der Nähe des Bahnhofs Garub eine Quelle gefunden wurde, konnte Trinkwasser aus dem näheren Umkreis beschafft werden.

Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Ladenzeile
die Ladenzeile in der heutigen Geisterstadt Kolmanskop
Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmanskop Eisfabrik
In der Eisfabrik wurden Eisblöcke für die Kühlschränke hergestellt
Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmanskop Eisfabrik
Blick in die Eisfabrik von Kolmanskop

Auch lohnt sich in jedem Fall ein Blick in die ehemalige Wohnung des Ladenbesitzers. Diese ist originalgetreu wiederhergestellt. In den Räumlichkeiten finden sich die Einrichtung aus schweren Holzmöbeln einschließlich eines Bücherschranks, die Küchengeräte, Kleidung, der Waschschrank und vieles mehr.

Ein Besuch des kleinen Museums ist absolut empfehlenswert

Wenn ihr die Gemeinschaftsräume und Geschäfte von Kolmanskop sehen möchtet, müsst ihr vormittags kommen, bevor sie schließen. Auch die Führung lohnt sich in jedem Fall. Wir erfahren viele interessante Details. Ebenso verbringen wir recht viel Zeit in dem kleinen Museum. Dieses befindet sich im Kasino und zeigt interessante Dokumente und Fotos aus der Blütezeit der Stadt.

Außerdem werden verschiedene Diamanten-Schmuggel gezeigt. Im Laufe der Jahre haben Arbeiter versucht, die Steine in ihren Schuhabsätzen zu verstecken, Diamanten geschluckt und sogar Brieftauben mit der wertvollen Fracht losgeschickt. Der Schmuggel ist einer der Hauptgründe, warum bis heute ein striktes Drohnenverbot in der ganzen Region gilt.

Das Highlight in Kolmanskop: Die Foto-Tour

Die Fotos, die vielleicht am weitesten verbreitet sind, waren noch nicht dabei? Das stimmt! Um die verfallenen Häuser mit den Sanddünen im Inneren zu fotografieren, haben wir uns den Nachmittag ausgesucht. Mit einem speziellen photo-permit darf man bis zum Sonnenuntergang in der Geisterstadt Kolmanskop bleiben. Die Gunst der goldenen Stunde möchte ich natürlich nutzen.

Leider klappt es nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Gelände ist ziemlich groß und in den einzelnen Gebäuden gibt es super viel zu sehen. Die Zeit am Nachmittag ist einfach zu kurz. Am Ende laufe ich ziemlich gestresst von einem Gebäude zum anderen. Trotzdem sehe ich nicht alles, worauf ich mich gefreut hatte. Geschweige denn, dass ich an den einzelnen Locations genug Zeit fürs Fotografieren hätte. Daher empfehle ich wirklich, den ganzen Tag in Kolmankop zu verbringen. So könnt ihr tagsüber rumlaufen und alle Gebäude angucken. Zur goldenen Stunde wisst ihr dann genau, an welchen Spots ihr fotografieren möchtet. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich nicht die Fotos habe machen können, die mir vorschwebten. Jetzt möchte ich noch einmal nach Kolmanskop *grins.

Trotzdem teilen wir hier natürlich unsere Eindrücke

Wir beginnen die Erkundung der Geisterstadt Kolmanskop im oberen Teil der Stadt. Neben der großen Villa des Minenverwalters stehen die Häuser des Buchhalters, des Architekten und des Ingenieurs. An dieser Auswahl ist zu erkennen, welche Berufsgruppen hoch angesehen waren. Interessanterweise hat auch der Quartiersmeister ein großes Haus oben auf der Anhöhe. Er war einzig für die Unterhaltung der Bewohner zuständig und hat sich beispielsweise um das Theaterprogramm oder die Organisation großer Feste gekümmert.

In der Villa des Minenverwalters finden wir im Badezimmer eine große Badewanne mit Heizkessel daneben, für warmes Wasser. Und das mitten in der Wüste… Als wir über die Dielenböden laufen, knarrt und wackelt alles. Es ist schon ein wenig unheimlich…

Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Villa Minenverwalter
Die Villa des Minenverwalters thront auf der Kolmanskop…
Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Minenverwalter
… mit Wintergarten und Blick auf die Stadt Kolmanskop
Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Villa Minenverwalter
Die Villa des Minenverwalters ist bis unter das Dach frei zugänglich
Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Ingenieur Sandduene
in dem Wohnhaus des Ingenieurs türmt sich heute der Sand

Verheiratete Paare haben in Kolmanskop eine eigene Wohnung bekommen. Junggesellen dagegen wohnten auf deutlich weniger Platz in einem langen Gebäude, mit vielen kleinen Zimmern und Gemeinschaftsbereichen.

Weltreise 2021 Namibia Kolmanskop Sandduenen
Wir laufen durch die ehemaligen Zimmer der Junggesellen von Kolmanskop

In vielen Räumen sehen wir Tierspuren im Sand, vermutlich von Schakalen. An manchen Stellen scheinen diese Tiere regelrecht eingefallen zu sein *grins. Zu Gesicht bekommen wir allerdings keine Tiere, denn sie sind ziemlich scheu. Außerdem gibt es auch (giftige) Schlangen im Sand. Wenn ihr die Geisterstadt Kolmanskop erkundet, solltet ihr daher vorsichtig sein.

Eigenes Krankenhaus in Kolmanskop

Das letzte Gebäude, was wir angucken, ist das Krankenhaus. Für die recht geringe Anzahl an Bewohnern ist es sehr groß und hat viele Behandlungszimmer. Die sanitären Anlagen sind noch vorhanden, ansonsten sind einige Elektroinstallationen zu sehen. Die Behandlung im Krankenhaus und die Versorgung mit Medikamenten war für die Bewohner sogar kostenlos.

Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmanskop Krankenhaus
im Krankenhausflur der Geisterstadt Kolmanskop
Weltreise 2021 Namibia Geisterstadt Kolmanskop Krankenhaus
der Wintergarten des Krankenhauses von Kolmanskop

Leider haben wir nicht alle Gebäude von Kolmanskop gesehen. Trotzdem sind wir sehr zufrieden mit unserem Ausflug und glücklich, dass wir einen guten Eindruck von der Geisterstadt Kolmanskop bekommen haben.


Da Kolmanskop für mich ein echtes Highlight auf unserer Namibia-Reise war, bin ich super gespannt auf Eure Meinung! Würdet ihr die verlassene Stadt auch besuchen oder macht ihr Euch nichts aus ein paar alten Häusern im Sand? Bis zum nächsten Beitrag! Macht’s gut! Jenny

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